ZEROWASTE | weniger Müll


morgenkick

zerowaste für unterwegs

Ich war eigentlich immer eine Frühaufsteherin - bis vor ein paar Tagen.. oder soll ich besser sagen, bis vor ein paar Wochen? - die Grenze ist hier nicht so klar zu ziehen. Vielleicht liegt es am Herbst, denn obwohl er sich im Moment von der schönsten Seite zeigt, bereitet mir der Einbruch der dunklen Jahreszeit schon ein wenig Mühe. Vielleicht liegt es auch en den grossen Fragen, die sich immer noch in meinem Kopf drehen, obwohl ich schon im Sommer eine Antwort darauf finden wollte und deren Rauschen mich manchmal echt an meine Grenzen bringt. Vielleicht, vielleicht oder vielleicht auch nicht. Fakt ist; Aufstehen ist ganz schön anstrengend. In solchen Zeiten bereue ich es fast, dass mir Kaffee nicht schmeckt - ja leider fällt diese Brühe für mich noch immer noch in die Kategorie der ungeniessbaren Getränke. Ich greife dafür auf meinen guten alten Chai-Latte zurück, welchen ich, wenn ich es mir wirklich gut überlege, nicht gegen Kaffee eintauschen möchte. Die Soyamilch sättigt mein erstes Hungergefühl, der Geschmack stimmt mich optimal auf die Jahreszeit ein, das Glas wärmt meine meist kalten Hände und der Zucker gibt mir den nötigen Kick in den Hintern. Klar, klar, es könnte gesünder sein - doch ein bisschen Süsse muss bzw. darf auch sein.

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BULKSHOPPING

so macht sogar mir einkaufen Spass.

Soso, da schreib ich auch noch was zum Plastic Free July. Ich fand all das traritrara zur Müllvermeidung bis ungefähr vor einem Jahr total lächerlich. "Mein Müll landet doch nicht im Meer?!", dacht ich mir.  Klar tut er das nicht, jedenfalls nicht so lange, wie ich ihn ordnungsgemäß in die Tonne und nicht irgendwo in den Wald oder in den See werfe. Macht Sinn oder? Trotzdem staune ich jeweils beim Supermarkt nicht schlecht, wenn ich all diese Verpackungen sehe, die nur dafür gemacht sind, dein Essen heil nach Hause zu bringen und dann im Müll zu landen. Lange dachte ich auch, dass sei nicht so schlimm, der Müll wird verbrannt, schön und gut dachte ich, es entsteht etwas CO2, die Wärme wird oft zum Heizen der umliegenden Häuser genutzt und weg ist mein Dreck. Doch das stimmt nicht. Oder hast du schon einmal irgend etwas gesehen, das RESTLOS verbrannt ist?

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rettet die Hosen

vom Sandstrahlen und hübschen Flicken

Die einen Leute kaufen auf alt gemachte und zerlöcherte Jeans, die anderen schmeissen ihre alten und natürlich abgewetzten Hosen in die Tonne. Dieses Phänomen werde ich wohl nie verstehen. Hast du übrigens gewusst, dass die ersteren nigelnagelneu und ohne Makel durch ein höchst umwelt- und gesundheitsschädliches Verfahren laufen müssen um ihr gewünschtes Aussehen zu erlangen. Schräg nicht? 

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SHAMPOO di`BOO

1927 erst hat Hans Schwarzkopf wohl das allererste flüssige Shampoo auf den Markt gebracht. Seither schwören haarprächtige Leute jedes Alters auf diese Mittel. Aber leider bringen Shampoos nicht nur oft giftige und umweltschädliche Inhaltsstoffe mit sich, sondern immer auch eine verschnörkelte Plastikflasche pro wenige Deziliter. "Da kann ich was verändern!", dachte ich mir und hab mir direkt ein so ein hübsches Stück festes Shampoo bei Lush besorgt. Ich hab mich vorerst für Lush entschieden, da ich zu diesem Zeitpunkt noch keine anderen Alternativen kannte. Unterdessen habe ich aber einige Produkte entdeckt, in denen zu 100% Prozent Naturkosmetik drinsteckt... toll, nicht? Diese findest du in jeglichen Zerowasteshops.


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FUROSHIKI

E I N W I C K E L D I N G

Es sind oft diese kleinen, total ärgerlichen Momente, die meine Kreativität ankurbeln und mir die Möglichkeit geben, etwas mal total anders zu machen. Wenn ich hochmotiviert vor dem offenen Küchenschrank stehe und verzweifelt nach der Naturaplan Cremant Schokolade für meinen Schokokuchen suche  und mir auf einmal in den Sinn kommt, dass ich doch gestern die leere Packung im Badezimmer habe rumliegen sehen - einfach aufgefuttert. Naja, ich bin mir bewusst, dass wahrscheinlich niemand die Verantwortung dafür trägt, und doch ist sie weg. Was soll ich denn jetzt?

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MEIN ALLES-EINWICKELPAPIER

Für Ruth.

Man könnte meinen, durch einen Lifestyle, der von Zerowaste und Simplicity geprägt ist, untergräbt man die eigene Kreativität und Individualität. Doch ich bin mir sicher,  dass genau das Gegenteil ist der Fall. Denn es geht darum, Alternativen und nachhaltigere oder einfachere Lösungen zu finden. Und ich bin umgeben von Leuten, die mich dazu inspirieren, Leuten von deren Erfahrung ich profitieren kann. 

Wie du schon gemerkt hast (hier und hier erfährst du mehr) bin ich dabei, jegliche Einweg- und auch Gebrauchsgegenstände mit einer dauerhaften und nachhaltigen Alternative zu ersetzen.  Ganz ehrlich, sie war schon immer mein Feind, diese Frischhaltefolie. Es dauert so lange, bis ich endlich den Anfang der Rolle finde, dann muss ich es sorgfältig lösen und wenn ich es endlich geschafft habe ein Stück abzureissen, klebt dieses wieder ganz zusammen.  Der ganze Aufwand nur, damit ein Sandwich heil transportiert werden kann. Trotzdem landet sie am Ende sie nur im Müll.

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reduce paper

ICH und mein Papierberg

Samstag Vormittag. Mischa und ich streifen gemeinsam durch den Supermarkt. Auf einmal liegt eine riesen Packung Haushaltspapier in Einkaufswagen ich schau ihn erstaunt an und frage ihn ob wir das wirklich brauchen. Ich, völlig überzeugt, dass dieser Kauf in jeglicher Hinsicht unsinnig sei, egal wie öko das Papier auch ist, nehme die Packung und lege sie zurück ins Regal. Und Mischa, der sich schon bestimmt zehn Minuten anhören musste, wie unsinnig hier alles verpackt sei, wurde definitiv missmutig. Darauf folgte eine kurze und heftige Diskussion, bei der ich klein beigeben musste.

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RECYCLINGPOT

von Müll und Magie

Seit ich mir zum Ziel gesetzt habe weniger Müll zu machen, sehe ich bei jeder Gelegenheit unzählige Möglichkeiten, wie ich das tun könnte. Ich dachte an Taschentücher aus Stoff. Einen Behälter für Takeawayfood und Kaffees allzeit griffbereit in der Tasche zu haben.  Den Stoffbeutel fürs Gemüse, den man übrigens auch beim Bäcker für die frischen Brötchen verwenden könnte, sollte auch mit von Partie sein. Anstelle von Frischhaltefolie das Essen im Kühlschrank mit wieder verwertbaren Stoffhütchen zu schützen. Putzmittel und Duschgels selber machen um diese Plastikflaschen zu sparen. Im Zerowasteshop einkaufen. Und. Und. Und. Die Ideen sprudeln über.

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N E U J A H R

von guten Vorsätzen

Was davon übrig bleibt ist wohl meist ein Haufen Enttäuschungen. Das ist auch der Grund warum ich nie viel für diese Tradition übrig hatte. 

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sich kümmern

Ich und mein Fussabdruck

Es ist jetzt Ende Jahr und ich schau auf die letzten paar Jahre zurück. Richtig viel ist da in meinem Leben passiert. Da war Deutschland und die Ausbildung, die Mädels-WG und die vielen schweizer Freunde die mich besuchten. Dann die Hochzeit, der neue Job als Schnittechnikerin, der Umzug, der Blog. Ja, es war richtig gut. Auch mein Lebensstil hat sich komplett verändert in dieser Zeit.

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Zippora Marti 

Schweiz

zippora.marti@gmail.com