MENSCHEN | ich und du


chocolate

a bittersweet thing

Oh, wie schön das ist! Die Tage sind schon richtig lang, die Winterjacke kann endgültig zu Hause bleiben und die Blumen wachsen als wäre es der erste Frühling seit dem Anfang der Welt. Ich liebe diese Zeit, wenn die Natur die öden Farben des Winters abschüttelt und irgendwie in ganz neuer Kraft und Stärke erscheint. Wenn ich wieder lange draussen sitzen, den Vögeln zuhören und die warme Luft einatmen kann. Ostern steht vor der Tür. Das sieht man nicht nur an den vielen Blumen auf der Wiese und an den Bäumen, sondern auch an den kunterbunten Schokoladenwerbungen. Wahrscheinlich wird in keiner Zeit so viel Schokolade verdrückt wie jetzt (allein in Deutschland werden jährlich 200 Millionen Schoggihasen hergestellt) und gerade diese Gelegenheit habe ich genutzt, um mich mit dieser Leckerei genauer auseinanderzusetzen.

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SWITZERS - die 193 Nationen der Schweiz

DOES MY LIFE MATTER TO YOU?

Fremde Menschen. Fremde Kulturen. Wie leicht es uns fällt, zu urteilen oder verängstigt wegzublicken. Dabei würde ein tiefer Blick in die Augen des Gegenübers reichen, um Brücken zu bauen und die Grenzen zu überwinden. Reiner (weiter unten erfährst du mehr über diesen Inspirierenden Mann) nennt das so schön: "die Geschichten aus den Augen der Menschen ziehen". Ja, für einen kurzen Augenblick in ihr Leben eintauchen. Ihnen unseren Moment schenken und ihnen zeigen, dass sie willkommen sind.

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be part of it

sklavenfrei

Diese Woche sind die Medien wieder einmal voll mit Berichten über die Bedingungen in der fernöstlichen Kleiderproduktion. (SpiegelNZZ Bellevue und Watson haben darüber geschrieben) Wenig Wasser, Kinderarbeit, Überstunden, schlechtes Licht. Nur weil es jetzt wieder einmal publik wird, ist es noch lange nichts Neues. Und ja, ich selber habe leider noch nicht ganz den Durchblick, warum die eine NGO die andere, jedoch gleichgesinnte Organisation kritisiert und warum welche Medien, wie Stellung zu diesem Thema beziehen. Doch auch wenn man die westlichen Streitereien der NGOs und die Meinung der Medien herausfiltert, bleiben erschütternde Fakten zurück (SIEHE VERLINKTE TEXTE WEITER OBEN). Leider auch die Tatsache, dass alles eine zweite Sichtweise hat und man die Sachlage vor dem jeweiligen kulturellen Hintergrund und den individuellen Verhältnissen des Arbeiters betrachten sollte, relativiert die Situation nur gering.

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sein wie die anderen

E I N Z I G

Ich bin einzigartig. Niemand ist so wie ich und das war für mich nicht immer gut so. Ich hab mich lange dagagen gewehrt. Habe mich gefragt, warum ich heisse, wie ich heisse und warum ich bin, wie ich bin. Ich wollte nicht auffallen und sein wie die anderen. Ich verabscheute alles an mir, was nicht so war wie bei meinen Freunden. Mein hohe Stirn, meine grossen Füsse, meine fast durchsichtige und bleiche Haut, mein schräges Lächeln und allem voran meinen grossen Kopf. Ich wollte die gleichen Klamotten (meine waren immer ziemlich out of Fashion), die gleichen Freiheiten, andere und vor allem ältere Geschwister, ja, ich wollte sogar eine Zahnspange, nur weil die anderen eine hatten. Ich glaube, ich könnte diese Liste endlos weiterführen.

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einer unter sieben Milliarden

Timisoara

Ich war wieder auf Reisen. Timisoara, Rumänien. Ja, das klingt unbedeutend und nicht sehenswert. Doch je mehr ich unsere Welt entdecke, desto hingerissener bin ich. All diese Menschen mit unglaublich vielen Geschichten. Es dröhnt in mir drin und will mir nicht mehr aus dem Kopf. Ja, wie wichtig doch diese Geschichten sind. All die Menschen, die bei der Revolution 1956 auf der Treppe vor der Kathedrale im ums Leben gekommen sind. Doch auch all diese Leute, die jetzt fröhlich zusammen mit mir über den Weihnachtsmarkt schlendern. Wie wichtig sie doch sind, die Geschichten all dieser Menschen. Geprägt von unendlicher Trauer und unübertrefflicher Freude. Voll mit Schrecken und Glück. Wut, Angst und Jubel. Ein kleines "hi", von allen verstanden, die Mundwinkel formen sich zu einem freundlichen Lächeln. Und da: für den Moment eines Wimpernschlages hast du diese Geschichte berührt. So rein und frei. Kurz und echt.

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BERLIN

nicht ich.

Da ist sie wieder, die Stimme in mir, die schreiend flüstert: "Es geht nicht um dich". Sie begegnet mir ständig und hat immer das Gleiche zu sagen. Und ich glaube langsam, dass sie recht hat. Ja, ich bin nicht die Einzige. Ich bin irgendwie ein Teil von Allem. Ein Teil vom grossen Ganzen. Wie fasziniert ich bin, wenn ich tausenden von Menschen über den Weg laufe, und ich mir vorstelle, wo und wie sie leben, was sie mögen und was nicht und was sie wohl heute gemacht haben. Jeder hat seine Geschichte. Ich und du, das ist ja wohl noch leicht zu verstehen. Aber da sind Millionen, ja sogar Milliarden andere Menschen mit ihrem ganz individuellen Leben. 

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D A N K E


Hui, wie ich so auf die letzten Wochen schaue, merke ich, dass ich schon zu lange kein richtiges Projekt mehr hatte. Ja da war immer viel los. Viele wichtige Menschen und halt die Kleinigkeiten des Alltags. Dazu kommen all die Ideen und Skizzen für die Hochzeit einer Freundin. Jiippih-nach unserer Party konnte ich natürlich nicht glauben, dass es schon vorbei war und zum Glück kann ich jetzt ja weiter machen. Es muss doch schon früh ein Konzept stehen, damit ich anfangen kann mit dem Sammeln von hübschen und passenden Materialien. Und dazu kommen noch unsere Dankeskärtchen. Endlich sind wir FAST fertig damit. Sooo viele Namen. Unendliche Erinnerungen an den Tag aber auch an alles andere, was wir mit all den lieben Menschen erlebt haben. Freunde, Familie, Kollegen. Leute die schon ewig in unserem Leben sind uns solche die erst kurz mit uns unterwegs sind. Oft fällt die Frage, wer wer ist, weil wir beide nicht besonders gut darin sind, uns Namen zu merken, klar kennen wir die Menschen, aber das mit den Namen... bei sooo grossen Familien. Auf die Fragen folgen Geschichten von schönen Erinnerungem. Es ist überwältigend. Alle diese Menschen haben ein Danke verdient. Danke, dass ihr unsere Hände haltet. Danke, dass ihr mit uns lacht. Danke für alles was wir zusammen erlebt haben. Und natürlich was das Fest angeht: Danke habt ihr euch so großartig eingesetzt. ApplausApplaus. Wir lieben es, Teil eures Lebens zu sein. 

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LAUT

FEIERN, LACHEN UND UMARMEN.

Ja, die Welt ist vollgestopft mit wunderschönen Sachen, Gefühlen, Farben.. Aber unter alledem ist es wohl für mich das Schönste, möglichst viele Gäste zu haben. Für alle zu kochen, die Wohnung hübsch herzurichten und dann mit Schokolade bekleckert noch im Pyjama und ungeschminkt vom ersten klingeln überrascht zu werden, rasch noch alles tun was in den 30 Sekunden bevor ich die Tür öffnen MUSS, erledigt werden kann, dann auf den blauen Knopf zu drücken, den Staubsauger weglegen und sobald ich Schritte höre laut Hallo rufen. Das ist für mich der Höhepunkt des Abends. Endlich sind sie da!

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Zippora Marti 

Schweiz

zippora.marti@gmail.com