DANKBARKEIT

weil es gut ist, wie es ist.

Dankbarkeit.

Nicht weil alles gut ist, aber weil das, was gut ist, gut ist.

Und weil es gut ist und gut tut, dankbar zu sein.

Es ist nicht alles perfekt und oft, wie ich so durch mein Leben ziehe, hinterfrage und weiter denke, wünsche ich mir, dass ich selber oder die Welt als Ganzes an einem ganz anderen Ort stehen würde. Doch das tue ich nicht und das tun wir nicht. Wir sind, wo wir sind, und es ist, wie es ist. Nicht,  dass wir das nicht ändern sollen können wollen oder es einfach still hinnehmen würden. Und doch brauche zumindest ich diese tiefe Zufriedenheit und Dankbarkeit dem Leben und seinen Chancen gegenüber. Weil trotz jeder Misere irgendwo ein Faden des Glücks glänzt, wir es diesen nur sehen und geniessen müssen.

Und jetzt neigt sich das Jahr dem Ende zu, ich sehe, was passiert ist, und das ist nicht gerade wenig. Mein Ziel, weniger Müll zu machen, hab ich erreicht,  auch wenn ich noch nicht und vielleicht sogar nie auf zero sein werde. Wir sind in die Stadt gezogen und da so zufrieden, wie wir es nur sein können. Ich hab mich noch mehr mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander gesetzt, um einen gesamtheitlicheren Blick auf die Welt zu haben, um euch mehr erzählen und mein Leben dementsprechend anpassen zu können. Habe gelesen, diskutiert, mich weiter informiert und will noch immer mehr wissen. Wenn sich mein Wissen nicht verändert hätte, wäre es gut, so wie es jetzt ist. Doch mit dem was ich erfahren habe, haben sich meine Erwartungen verändert und neue Ziele entwickelt. Ich möchte mich selber reduzieren, darum wage ich das Projekt ONE, ich möchte mich mehr im Quartier und der Stadt engagieren, meine berufliche Situation verändern. Diese Ziele sind gesteckt und ich weiss, auch wenn dies dann gut ist, wird etwas anderes verändert sein wollen, um gut zu sein. Doch das ist doch auch gut, nicht? 

Wir sind im stetigen Wandel und trotzdem herausgefordert die jeweilige Situation anzunehmen, für gut zu befinden und bereit zu sein, uns weiter zu entwickeln und uns von den neuen Zielen nicht entmutigen zu lassen. In dieser letzten Woche des Jahres haben wir etwas mehr wie sonst Zeit, zurück zu blicken, Bilanz zu ziehen und nach vorne zu schauen und Pläne zu schmieden. So lasst uns zurückschauen, dankbar und zufrieden für gut befinden, was ist und Mut fassen, um Neues anzupacken. Schöni letschti Wuche im 2017!

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Zippora Marti 

Planet Erde

zippora.marti@gmail.com