und zwar Klartext

lass und mal reden NO. 02

Frauen bluten. Frauen bluten nicht nur, wenn sie sich im den Finger geschnitten haben, sondern so ungefähr einmal im Monat. Und scheisse, das ist normal. Nein, es ist nicht nur normal, sondern auch richtig gut. Denn zeigt uns diese Tatsache nicht die Kraft, die in uns steckt? Ja, ich habe gerade ein feministisch angehauchtes Buch zum Thema gelesen. Doch ist es nicht so, dass wir Frauen uns so oft für unseren Körper schämen? Hier eine unebene Stelle, ein Pickel, ein Röllchen zu viel und wenn wir dann noch bluten, möchten wir uns am liebsten ganz verhüllen. Wenn wir mal einen Tampon brauchen, verhalten wir uns, als handle es sich um Koks. Niemand soll was mitbekommen. Wie kann das sein, in einer Welt, in der das noch immer dominierende Geschlecht stolz ihre Leibesgrösse vergleicht und laut über ihre Fürze lacht? Die Periode ist so natürlich, wie jeder andere Vorgang unseres Körpers und irgendwie besonders wundervoll, weil sie antönt, zu was unser Körper fähig ist. Darum, hört auf, euch wie Wattedealer zu benehmen, helft mit, darüber zu reden, auf dass dieses Thema endlich enttabuisiert wird. Ach ja: und seid stolz auf euren Körper, der ist nämlich nicht nur wundervoll sondern auch (und nicht zuletzt deswegen) richtig schön - basta aus und keine Widerrede!  
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GL[UE]CK UND UNFASSBARKEIT

MACH MAL HALB LANG, LIEBES LEBEN

Zurück aus dem Urlaub und mein Leben rollt, rollt in vollen Zügen. Ohne wirklich zu suchen hab ich einen Job gefunden - ab nächstem Monat werde ich also für ein Start-Up Unterwäsche entwickeln, in die ich mich schon jetzt verliebt habe. Die bestellten ONE Kleider sind endlich in Bern eingetroffen und können versendet werden - ab jetzt hängt es auch für alle Interessierten in der Lorraine, bereit für eine Anprobe und natürlich kann es auch weiterhin über meine Website und etris.ch bestellt werden. Ich arbeite an einem Konzept für.. ah, das ist noch geheim - doch: das Projekt wird verfolgt, vertieft und weiter entwickelt und ich bin gespannt, was daraus wird. Im Garten wird fleissig geerntet und die Tomaten auf dem Balkon färben sich langsam bunt, die Randen drücken sich aus der Erde und die grossen Blätter vom Kürbis strecken sich mehr und mehr der Sonne zu. Das Projekt erschien im DRAN und bald kommts auch im BEOBACHTER.. Auch mit den Workshops läuft es rund: am 1. September halte ich den ersten öffentlichen Workshop zum Thema Zerowaste im Quai 4 Restaurant in Luzern - und dieser Event ist erst der Anfang einer Serie! - bist du dabei!? Nebenbei befassen wir uns langsam ernsthafter mit alternativen Wohnformen und haben uns schon fast Ziele gesetzt. Und als ob das nicht alles schon genug des Guten wäre, hat eine Freundin das schönste Baby überhaupt zur Welt gebracht. 

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SWITZERS - die 193 Nationen der Schweiz

DOES MY LIFE MATTER TO YOU?

Fremde Menschen. Fremde Kulturen. Wie leicht es uns fällt, zu urteilen oder verängstigt wegzublicken. Dabei würde ein tiefer Blick in die Augen des Gegenübers reichen, um Brücken zu bauen und die Grenzen zu überwinden. Reiner (weiter unten erfährst du mehr über diesen Inspirierenden Mann) nennt das so schön: "die Geschichten aus den Augen der Menschen ziehen". Ja, für einen kurzen Augenblick in ihr Leben eintauchen. Ihnen unseren Moment schenken und ihnen zeigen, dass sie willkommen sind.

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sich kümmern

Ich und mein Fussabdruck

Es ist jetzt Ende Jahr und ich schau auf die letzten paar Jahre zurück. Richtig viel ist da in meinem Leben passiert. Da war Deutschland und die Ausbildung, die Mädels-WG und die vielen schweizer Freunde die mich besuchten. Dann die Hochzeit, der neue Job als Schnittechnikerin, der Umzug, der Blog. Ja, es war richtig gut. Auch mein Lebensstil hat sich komplett verändert in dieser Zeit.

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einer unter sieben Milliarden

Timisoara

Ich war wieder auf Reisen. Timisoara, Rumänien. Ja, das klingt unbedeutend und nicht sehenswert. Doch je mehr ich unsere Welt entdecke, desto hingerissener bin ich. All diese Menschen mit unglaublich vielen Geschichten. Es dröhnt in mir drin und will mir nicht mehr aus dem Kopf. Ja, wie wichtig doch diese Geschichten sind. All die Menschen, die bei der Revolution 1956 auf der Treppe vor der Kathedrale im ums Leben gekommen sind. Doch auch all diese Leute, die jetzt fröhlich zusammen mit mir über den Weihnachtsmarkt schlendern. Wie wichtig sie doch sind, die Geschichten all dieser Menschen. Geprägt von unendlicher Trauer und unübertrefflicher Freude. Voll mit Schrecken und Glück. Wut, Angst und Jubel. Ein kleines "hi", von allen verstanden, die Mundwinkel formen sich zu einem freundlichen Lächeln. Und da: für den Moment eines Wimpernschlages hast du diese Geschichte berührt. So rein und frei. Kurz und echt.

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Zippora Marti 

Schweiz

zippora.marti@gmail.com