acht schöne Gründe müllfrei zu leben

- EINE FRAGE DER ÄSTHETIK -

Zerowaste zu leben ist für mich auch eine Frage von Ästhetik. Lass mich dir zeigen warum:

1. Produkteverpackungen

Warum sollen irgendwelche Designer stundenlang an der richtigen Farbe und Form für die Verpackung meines Essens sorgen? Im Stoffbeutel, Papiertütchen und Einmachglas sieht doch alles viel hübscher aus, nicht? Eingekauft in einem Unverpacktladen, zu Hause schön eingefüllt und aufgestellt, so macht kochen richtig Spass.

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verändern

tun, was ich kann, um zu ändern, was ich muss

Wenn ich mich so umschaue, sehe ich, was man alles ändern könnte. Ich sehe, was ich alles tun und verändern könnte. Ja, ich möchte all diese Projekte anreissen, durchziehen und so die Welt verändern, sei es wenig oder viel. Ja, ich würde all das tun, wenn ich könnte, wenn ich genug Zeit hätte oder einfach ein Oktopus mit acht Armen wäre. Doch viel mehr bin ich ich, einfach eine Person mit zwei Händen und einem Gehirn, immerhin, aber eben nur das. Ich kann nicht alles verändern, was ich möchte, ich muss mich fokussieren auf das, was ich kann und was ich am meisten will von dem, was ich will. Und ja, das können nicht acht Sachen sein, weil ich eben kein Oktopus mit acht Armen bin. Und das ist weder schlimm noch nicht in Ordnung.

 

Ist es nicht die Bürde eines jeden, zu tun, was er kann um zu ändern was er muss?

Ja, aber er muss nicht alles. Er muss nicht alles und jeden verändern, so lange er tut, was er kann. 

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WASSER No.2

Uns daran freuen und uns jederzeit satt trinken.

Wasser. Das ist für mich das Selbstverständlichste überhaupt. Ich brauchs zum trinken, mich waschen, zähne putzen, spülen, waschen.. Aber ja, dass muss ich dir ja nicht erzählen. Für mich ist es das Grösste, früh am Morgen das kalte Wasser mit den Luftbläschen der Brause direkt von der Leitung zu trinken, und zwar so viel wie möglich. Und überall und jederzeit kann ich das wieder tun, wann auch immer ich durstig bin. Aber was, wenn das mal nicht mehr so ist? 
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BULKSHOPPING

so macht sogar mir einkaufen Spass.

Soso, da schreib ich auch noch was zum Plastic Free July. Ich fand all das traritrara zur Müllvermeidung bis ungefähr vor einem Jahr total lächerlich. "Mein Müll landet doch nicht im Meer?!", dacht ich mir.  Klar tut er das nicht, jedenfalls nicht so lange, wie ich ihn ordnungsgemäß in die Tonne und nicht irgendwo in den Wald oder in den See werfe. Macht Sinn oder? Trotzdem staune ich jeweils beim Supermarkt nicht schlecht, wenn ich all diese Verpackungen sehe, die nur dafür gemacht sind, dein Essen heil nach Hause zu bringen und dann im Müll zu landen. Lange dachte ich auch, dass sei nicht so schlimm, der Müll wird verbrannt, schön und gut dachte ich, es entsteht etwas CO2, die Wärme wird oft zum Heizen der umliegenden Häuser genutzt und weg ist mein Dreck. Doch das stimmt nicht. Oder hast du schon einmal irgend etwas gesehen, das RESTLOS verbrannt ist?

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BYE BYE SCHWEINEHUND

Von Hunden, Schnecken und der heilen Welt

Meine Blogpause ist noch nicht zu Ende, und doch wollte ich mir diese Parade nicht entgehen lassen. Es geht um den inneren Schweinehund und dass wir ihn doch endlich an die Leine nehmen sollten. Und naja, da es bei mir ja fast immer um dieses Thema geht, habe ich mich dafür neu erfunden und mit dichten angefangen. Und das trage ich euch jetzt vor. Also: Bitte nicht lachen! Denn das kostet mich schon ein bisschen Mut! - Achtung: Die Lautstärke muss gaaanz nach oben oder Kopfhörer an.


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FAIRPHONE

move in the right direction

Hach ich bin so ein Technikbanause, dass ich nicht einmal weiss, mit welchen Worten ich diesen Artikel beginnen soll. Ich bin total begeistert von (meinem) Fairphone - doch wenn du mehr über dessen technische Ausstattung wissen möchtest, wirst du hier besser informiert. Ich möchte dir nur erzählen, was mich an diesem Gerät und dem Projekt dahinter so fasziniert.

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WASSERTAG

WI - WA - WASSER

Ich kann mich noch genau an den Tag erinnern, an dem mir zum ersten Mal jemand gesagt hat, dass ein Europäer im Durchschnitt 130 Liter Wasser pro Tag verbraucht. Ich war ein unbeschwerter Teenager und beschloss von da an die Welt mit dem Stop-Knopf auf der Klospühlung zu retten. Doch obwohl ich diesen Vorsatz wohl bis heute durchgezogen habe, ist die Welt kaum ein Stück grüner geworden.

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SWITZERS - die 193 Nationen der Schweiz

DOES MY LIFE MATTER TO YOU?

Fremde Menschen. Fremde Kulturen. Wie leicht es uns fällt, zu urteilen oder verängstigt wegzublicken. Dabei würde ein tiefer Blick in die Augen des Gegenübers reichen, um Brücken zu bauen und die Grenzen zu überwinden. Reiner (weiter unten erfährst du mehr über diesen Inspirierenden Mann) nennt das so schön: "die Geschichten aus den Augen der Menschen ziehen". Ja, für einen kurzen Augenblick in ihr Leben eintauchen. Ihnen unseren Moment schenken und ihnen zeigen, dass sie willkommen sind.

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reduce paper

ICH und mein Papierberg

Samstag Vormittag. Mischa und ich streifen gemeinsam durch den Supermarkt. Auf einmal liegt eine riesen Packung Haushaltspapier in Einkaufswagen ich schau ihn erstaunt an und frage ihn ob wir das wirklich brauchen. Ich, völlig überzeugt, dass dieser Kauf in jeglicher Hinsicht unsinnig sei, egal wie öko das Papier auch ist, nehme die Packung und lege sie zurück ins Regal. Und Mischa, der sich schon bestimmt zehn Minuten anhören musste, wie unsinnig hier alles verpackt sei, wurde definitiv missmutig. Darauf folgte eine kurze und heftige Diskussion, bei der ich klein beigeben musste.

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N E U J A H R

von guten Vorsätzen

Was davon übrig bleibt ist wohl meist ein Haufen Enttäuschungen. Das ist auch der Grund warum ich nie viel für diese Tradition übrig hatte. 

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sich kümmern

Ich und mein Fussabdruck

Es ist jetzt Ende Jahr und ich schau auf die letzten paar Jahre zurück. Richtig viel ist da in meinem Leben passiert. Da war Deutschland und die Ausbildung, die Mädels-WG und die vielen schweizer Freunde die mich besuchten. Dann die Hochzeit, der neue Job als Schnittechnikerin, der Umzug, der Blog. Ja, es war richtig gut. Auch mein Lebensstil hat sich komplett verändert in dieser Zeit.

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einer unter sieben Milliarden

Timisoara

Ich war wieder auf Reisen. Timisoara, Rumänien. Ja, das klingt unbedeutend und nicht sehenswert. Doch je mehr ich unsere Welt entdecke, desto hingerissener bin ich. All diese Menschen mit unglaublich vielen Geschichten. Es dröhnt in mir drin und will mir nicht mehr aus dem Kopf. Ja, wie wichtig doch diese Geschichten sind. All die Menschen, die bei der Revolution 1956 auf der Treppe vor der Kathedrale im ums Leben gekommen sind. Doch auch all diese Leute, die jetzt fröhlich zusammen mit mir über den Weihnachtsmarkt schlendern. Wie wichtig sie doch sind, die Geschichten all dieser Menschen. Geprägt von unendlicher Trauer und unübertrefflicher Freude. Voll mit Schrecken und Glück. Wut, Angst und Jubel. Ein kleines "hi", von allen verstanden, die Mundwinkel formen sich zu einem freundlichen Lächeln. Und da: für den Moment eines Wimpernschlages hast du diese Geschichte berührt. So rein und frei. Kurz und echt.

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BERLIN

nicht ich.

Da ist sie wieder, die Stimme in mir, die schreiend flüstert: "Es geht nicht um dich". Sie begegnet mir ständig und hat immer das Gleiche zu sagen. Und ich glaube langsam, dass sie recht hat. Ja, ich bin nicht die Einzige. Ich bin irgendwie ein Teil von Allem. Ein Teil vom grossen Ganzen. Wie fasziniert ich bin, wenn ich tausenden von Menschen über den Weg laufe, und ich mir vorstelle, wo und wie sie leben, was sie mögen und was nicht und was sie wohl heute gemacht haben. Jeder hat seine Geschichte. Ich und du, das ist ja wohl noch leicht zu verstehen. Aber da sind Millionen, ja sogar Milliarden andere Menschen mit ihrem ganz individuellen Leben. 

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sehen und lieben.

- MARSEILLE -

Der Zug rattert, irgendwas quietscht, es buttelt mich hin und her und vor dem Fenster ziehen Häuser, Felder, Städte und Seen vorbei. Alles irgendwie bekannt und dennoch neu. Zwischen dem Grau der Städte leuchtet das Grün der letzten Sommertage, gesättigt von Sonne und Wärme. Ich ziehe meine Kopfhörer an um die Stimmung mit dem gewünschten Soundtrack zu unterlegen und das Quietschen des Zuges zu übertönen. 

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LAUT

FEIERN, LACHEN UND UMARMEN.

Ja, die Welt ist vollgestopft mit wunderschönen Sachen, Gefühlen, Farben.. Aber unter alledem ist es wohl für mich das Schönste, möglichst viele Gäste zu haben. Für alle zu kochen, die Wohnung hübsch herzurichten und dann mit Schokolade bekleckert noch im Pyjama und ungeschminkt vom ersten klingeln überrascht zu werden, rasch noch alles tun was in den 30 Sekunden bevor ich die Tür öffnen MUSS, erledigt werden kann, dann auf den blauen Knopf zu drücken, den Staubsauger weglegen und sobald ich Schritte höre laut Hallo rufen. Das ist für mich der Höhepunkt des Abends. Endlich sind sie da!

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Zippora Marti 

Schweiz

zippora.marti@gmail.com