ADVENTSKALENDER

dieses Jahr für alle anderen

Ich liebe Adventskalender. Jeden Tag ein Päckchen oder Briefchen oder auch nur ein kleines Stück Schokolade, eine winzige Überraschung von einem mir lieben Menschen. Doch mit der Kommerzialisierung von Weihnachten und der somit allgemein geweckten Gier, verliert das Ganze irgendwie seinen Reiz. Es geht um mich, ich will Geschenke, ich will Überraschungen und wenn ich nichts bekomme oder einfach weil ich es mir wert bin, beschenk ich mich noch selber. Wir kriegen nie genug. 

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acht schöne Gründe müllfrei zu leben

- EINE FRAGE DER ÄSTHETIK -

Zerowaste zu leben ist für mich auch eine Frage von Ästhetik. Lass mich dir zeigen warum:

1. Produkteverpackungen

Warum sollen irgendwelche Designer stundenlang an der richtigen Farbe und Form für die Verpackung meines Essens sorgen? Im Stoffbeutel, Papiertütchen und Einmachglas sieht doch alles viel hübscher aus, nicht? Eingekauft in einem Unverpacktladen, zu Hause schön eingefüllt und aufgestellt, so macht kochen richtig Spass.

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HULAKRANZ

Blumen streuen und Kränzchen binden.

Was gibt es schöneres, als Blumen im Haus zu haben, vor allem dann, wenn es draussen nass und kalt und erst noch dunkel ist. - brrrr - der Abschied vom Sommer und vor allem vom warmen Herbst, fällt mir diesmal richtig schwer. Draussen sind langsam alle Bäme nackt und nichts, aber auch rein gar nichts blüht mehr. Wie traurig, könnte man sagen, ja, es ist wirklich traurig. Aber die Erfahrung zeigt, dass auch der Frühling wieder kommt und in der Zwischenzeit kann man sich ja wirklich an den Blumen in der Wohnung erfreuen.

 

Heute zeig ich dir, wie du so einen hübschen Kranz - wie du ihn hier gesehen hast - aus einem Hula-Hop Reifen machen kannst.

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catastrophe moments

gentle face care

Dieser Moment, wenn auf einmal etwas in deinem Gesicht drückt und weh tut und du beim nächsten Blick in den Spiegel wieder einen roten Pickel entdeckst. Scheisse, schon wieder, denkst du, währenddessen du nach der Puderdose greifst und ihn krampfhaft zu überdecken versuchst. Ich frag mich dann stets, ob ich mich jemals einfach nur schön fühlen würde, ohne diese Flecken im Gesicht.

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Exklusiv

alles sein für jemanden

Wenn zwei Menschen ja zueinander sagen, sich versprechen, zu bleiben, was auch immer kommen mag, treu zu sein, zu unterstützen, zu schützen und für den anderen alles zu sein. Das finde ich etwas so unglaubliches, dass ich kaum Worte dafür finden kann. Ja, ich glaube das ganze Versprechen fände nur in einem sehr dicken Buch Platz. Für mich persönlich ist und war das wichtigste Versprechen, exklusiv für einander zu sein und die Beziehung ebenso exklusiv zu halten. Er und ich und wir. Punkt. 

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morgenkick

zerowaste für unterwegs

Ich war eigentlich immer eine Frühaufsteherin - bis vor ein paar Tagen.. oder soll ich besser sagen, bis vor ein paar Wochen? - die Grenze ist hier nicht so klar zu ziehen. Vielleicht liegt es am Herbst, denn obwohl er sich im Moment von der schönsten Seite zeigt, bereitet mir der Einbruch der dunklen Jahreszeit schon ein wenig Mühe. Vielleicht liegt es auch en den grossen Fragen, die sich immer noch in meinem Kopf drehen, obwohl ich schon im Sommer eine Antwort darauf finden wollte und deren Rauschen mich manchmal echt an meine Grenzen bringt. Vielleicht, vielleicht oder vielleicht auch nicht. Fakt ist; Aufstehen ist ganz schön anstrengend. In solchen Zeiten bereue ich es fast, dass mir Kaffee nicht schmeckt - ja leider fällt diese Brühe für mich noch immer noch in die Kategorie der ungeniessbaren Getränke. Ich greife dafür auf meinen guten alten Chai-Latte zurück, welchen ich, wenn ich es mir wirklich gut überlege, nicht gegen Kaffee eintauschen möchte. Die Soyamilch sättigt mein erstes Hungergefühl, der Geschmack stimmt mich optimal auf die Jahreszeit ein, das Glas wärmt meine meist kalten Hände und der Zucker gibt mir den nötigen Kick in den Hintern. Klar, klar, es könnte gesünder sein - doch ein bisschen Süsse muss bzw. darf auch sein.

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welcome fall vol. 02

von Wehmut und guten Düften

Brrr, die Temperaturen der letzten beiden Wochen haben mich schon gezwungen, meine Sommerkleider in einer Kiste unter dem Bett zu verstauen. Morgens kann man kaum ohne Jacke aus dem Haus und auf der Hochzeit letztens war es soo kalt, dass ich mir noch schnell neue Strümpfe kaufen musste. Die Bäume werden immer herbstlicher und mein Feigenbaum auf dem Balkon hat sogar schon fast alle Blätter verloren. Und das, alles in allem, ist eigentlich gar nicht so schlimm, wenn die Erinnerung an den Sommer nicht so nah wäre. Ja, die Gedanken an die heissen Tage, das Schwimmen im Fluss, Eiscreme und luftige Kleider, macht es mir schon ganz schwer, die kürzer werdenden Tage und den kommenden Winter zu akzeptieren.

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unplugged

mal wieder was verpassen

Vor ungefähr drei Wochen ist mir mein Handy kaputt gegangen, also nicht, dass ein Fairphone  so einfach kaputt gehen könnte, ich muss nur herausfinden, welches Ersatzteil es benötigt. (Für alle Fairphone-Skeptiker: Ja, mein Telefon lässt sich ganz leicht reparieren!) Ich dachte, ich reg mich nicht lange auf und versuch mich anders zu organisieren. Nachdem ich ein paar Tage ganz ohne klar gekommen bin, hab ich mir mein altes Nokia aus der Kiste geholt. Als ich es endlich zum laufen gebracht hatte, war ich nicht gerade begeistert aber ganz zufrieden. Ja, es ist sogar richtig entspannend mal nicht immer alle News zu bekommen, ohne Social Media, ellenlanger Kontaktliste mit Leuten, bei denen ich mich melden sollte, Onlinebanking, Ticketautomat, Navigationsgerät und der Masse an Informationen und anderen Möglichkeiten, die das Internet mit sich bringt, unterwegs zu sein. Ich kann nur Telefonieren und SMS schreiben, schlechte Fotos machen und hab einen Kalender, Wecker und Rechner, doch damit sind wohl schon alle Möglichkeiten dieses Geräts ausgeschöpft. Ganz schön eine Umstellung.

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verändern

tun, was ich kann, um zu ändern, was ich muss

Wenn ich mich so umschaue, sehe ich, was man alles ändern könnte. Ich sehe, was ich alles tun und verändern könnte. Ja, ich möchte all diese Projekte anreissen, durchziehen und so die Welt verändern, sei es wenig oder viel. Ja, ich würde all das tun, wenn ich könnte, wenn ich genug Zeit hätte oder einfach ein Oktopus mit acht Armen wäre. Doch viel mehr bin ich ich, einfach eine Person mit zwei Händen und einem Gehirn, immerhin, aber eben nur das. Ich kann nicht alles verändern, was ich möchte, ich muss mich fokussieren auf das, was ich kann und was ich am meisten will von dem, was ich will. Und ja, das können nicht acht Sachen sein, weil ich eben kein Oktopus mit acht Armen bin. Und das ist weder schlimm noch nicht in Ordnung.

 

Ist es nicht die Bürde eines jeden, zu tun, was er kann um zu ändern was er muss?

Ja, aber er muss nicht alles. Er muss nicht alles und jeden verändern, so lange er tut, was er kann. 

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Wenn`s sein muss.

Momente der Sauberkeit.

Wer mich kennt, weiss, dass ich nicht besonders viel von Hygiene, Desinfektion und Co. halte. Ja, ich war schon immer eine Vertreterin der Theorie: je sauberer, desto krank. Nicht, dass ihr mich falsch versteht, ich habe nichts gegen einen sauberen Körper und eine ordentliche Umgebung, aber zu viel des Guten ist halt einfach zu viel. Ja, wir können doch nicht sämtliche Bakterien und potentiellen Krankheitserreger aus unserem Alltag verbannen, mit dem grossen Risiko, dass diese immer resistenter und stärker werden. Oder wie meine Mama früher immer gesagt hat: "Dräck macht gsung!". Und doch gibt es sie, diese Momente, in welchen sich jede Zelle meines Körpers nach einem kleinen bisschen Sauberkeit sehnt. 

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WASSER No.2

Uns daran freuen und uns jederzeit satt trinken.

Wasser. Das ist für mich das Selbstverständlichste überhaupt. Ich brauchs zum trinken, mich waschen, zähne putzen, spülen, waschen.. Aber ja, dass muss ich dir ja nicht erzählen. Für mich ist es das Grösste, früh am Morgen das kalte Wasser mit den Luftbläschen der Brause direkt von der Leitung zu trinken, und zwar so viel wie möglich. Und überall und jederzeit kann ich das wieder tun, wann auch immer ich durstig bin. Aber was, wenn das mal nicht mehr so ist? 
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detox days

einfach mal ohne.

Es ist ein freier Tag und wir sind am packen und rümpeln und putzen. Gleich fahren wir in den Urlaub, der kleiner Koffer ist schon fast bereit und während der Haufen an Kisten für den Umzug immer grösser wird und die Wohnung ihren letzten Schliff für die kommenden Besichtigungen erhält, überfällt mich die Vorfreude über unser baldiges, ja schon greifbares Wegfahren. Endlich mal Zeit zum Nichts tun und denken und schreiben. Zeit ohne immer und überall online zu sein und mit Gedanken in unserer manchmal so hässlichen Parallelwelt verloren zu gehen. Ich freue mich darauf, endlich wieder einmal Zeit für mich zu haben, Zeit zum atmen und träumen.

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BULKSHOPPING

so macht sogar mir einkaufen Spass.

Soso, da schreib ich auch noch was zum Plastic Free July. Ich fand all das traritrara zur Müllvermeidung bis ungefähr vor einem Jahr total lächerlich. "Mein Müll landet doch nicht im Meer?!", dacht ich mir.  Klar tut er das nicht, jedenfalls nicht so lange, wie ich ihn ordnungsgemäß in die Tonne und nicht irgendwo in den Wald oder in den See werfe. Macht Sinn oder? Trotzdem staune ich jeweils beim Supermarkt nicht schlecht, wenn ich all diese Verpackungen sehe, die nur dafür gemacht sind, dein Essen heil nach Hause zu bringen und dann im Müll zu landen. Lange dachte ich auch, dass sei nicht so schlimm, der Müll wird verbrannt, schön und gut dachte ich, es entsteht etwas CO2, die Wärme wird oft zum Heizen der umliegenden Häuser genutzt und weg ist mein Dreck. Doch das stimmt nicht. Oder hast du schon einmal irgend etwas gesehen, das RESTLOS verbrannt ist?

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rettet die Hosen

vom Sandstrahlen und hübschen Flicken

Die einen Leute kaufen auf alt gemachte und zerlöcherte Jeans, die anderen schmeissen ihre alten und natürlich abgewetzten Hosen in die Tonne. Dieses Phänomen werde ich wohl nie verstehen. Hast du übrigens gewusst, dass die ersteren nigelnagelneu und ohne Makel durch ein höchst umwelt- und gesundheitsschädliches Verfahren laufen müssen um ihr gewünschtes Aussehen zu erlangen. Schräg nicht? 

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SHAMPOO di`BOO

1927 erst hat Hans Schwarzkopf wohl das allererste flüssige Shampoo auf den Markt gebracht. Seither schwören haarprächtige Leute jedes Alters auf diese Mittel. Aber leider bringen Shampoos nicht nur oft giftige und umweltschädliche Inhaltsstoffe mit sich, sondern immer auch eine verschnörkelte Plastikflasche pro wenige Deziliter. "Da kann ich was verändern!", dachte ich mir und hab mir direkt ein so ein hübsches Stück festes Shampoo bei Lush besorgt. Ich hab mich vorerst für Lush entschieden, da ich zu diesem Zeitpunkt noch keine anderen Alternativen kannte. Unterdessen habe ich aber einige Produkte entdeckt, in denen zu 100% Prozent Naturkosmetik drinsteckt... toll, nicht? Diese findest du in jeglichen Zerowasteshops.


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MOUNTAIN ON A WALL

Hallo - ich meld mich zurück. Ich hatte Zeit zum denken, und wie ich sie brauchte, viel mehr, als ich eigentlich dachte! Ich hab nicht auf all die Fragen schon eine Antwort gefunden, doch ich hab meinen Kompass in der Welt der tausend Möglichkeiten wieder gerichtet. Ich kenne jetzt das Ziel, und auch wenn sich bestimmt wieder etwas ändern wird, ist die Richtung erstmal gegeben. Trotzdem bleibt die Zukunft irgendwie ungewiss. Sie ist wie eine grosse, weisse Wand und lässt mir (und übrigens auch dir), unendlich viele Gestaltungsmöglichkeiten.

Und du glaubst es kaum, aber ich habe das perfekte Projekt gefunden, um zu beschreiben, wie ich das meine. Obendrein pimpst du deine Wohnung und bist beschäftigt an verregneten Sommertagen.

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BYE BYE SCHWEINEHUND

Von Hunden, Schnecken und der heilen Welt

Meine Blogpause ist noch nicht zu Ende, und doch wollte ich mir diese Parade nicht entgehen lassen. Es geht um den inneren Schweinehund und dass wir ihn doch endlich an die Leine nehmen sollten. Und naja, da es bei mir ja fast immer um dieses Thema geht, habe ich mich dafür neu erfunden und mit dichten angefangen. Und das trage ich euch jetzt vor. Also: Bitte nicht lachen! Denn das kostet mich schon ein bisschen Mut! - Achtung: Die Lautstärke muss gaaanz nach oben oder Kopfhörer an.


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PERSPEKTIVEN

von hohen Bergen und grossen Fragen

Ich lese Berichte, höre Interviews und schaue Dokumentarfilme. Ich versuche auf das Erfahrene zu reagieren und es irgendwie in mein Leben zu integrieren. Ich möchte damit sensibilisieren und inspirieren. Klar, insgeheim wünsche ich mir, dass möglichst viele Menschen erkennen, wie leicht man etwas Gutes tun kann, ohne einen Abstrich an Ästhetik hinnehmen zu müssen. Ich will immer mehr erfahren und die Zusammenhänge zwischen mir und dem Rest der Welt erfassen. Ich merke aber, wie ich mich manchmal so von Fragen und Problemen meines eigenen Lebens ablenke. Während mich die grossen Schwierigkeiten und Konflikte in ihren Bann ziehen, kann es mir passieren, dass ich meine eigenen Sorgen ganz vergesse.

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FAIRPHONE

move in the right direction

Hach ich bin so ein Technikbanause, dass ich nicht einmal weiss, mit welchen Worten ich diesen Artikel beginnen soll. Ich bin total begeistert von (meinem) Fairphone - doch wenn du mehr über dessen technische Ausstattung wissen möchtest, wirst du hier besser informiert. Ich möchte dir nur erzählen, was mich an diesem Gerät und dem Projekt dahinter so fasziniert.

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FUROSHIKI

E I N W I C K E L D I N G

Es sind oft diese kleinen, total ärgerlichen Momente, die meine Kreativität ankurbeln und mir die Möglichkeit geben, etwas mal total anders zu machen. Wenn ich hochmotiviert vor dem offenen Küchenschrank stehe und verzweifelt nach der Naturaplan Cremant Schokolade für meinen Schokokuchen suche  und mir auf einmal in den Sinn kommt, dass ich doch gestern die leere Packung im Badezimmer habe rumliegen sehen - einfach aufgefuttert. Naja, ich bin mir bewusst, dass wahrscheinlich niemand die Verantwortung dafür trägt, und doch ist sie weg. Was soll ich denn jetzt?

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chocolate

a bittersweet thing

Oh, wie schön das ist! Die Tage sind schon richtig lang, die Winterjacke kann endgültig zu Hause bleiben und die Blumen wachsen als wäre es der erste Frühling seit dem Anfang der Welt. Ich liebe diese Zeit, wenn die Natur die öden Farben des Winters abschüttelt und irgendwie in ganz neuer Kraft und Stärke erscheint. Wenn ich wieder lange draussen sitzen, den Vögeln zuhören und die warme Luft einatmen kann. Ostern steht vor der Tür. Das sieht man nicht nur an den vielen Blumen auf der Wiese und an den Bäumen, sondern auch an den kunterbunten Schokoladenwerbungen. Wahrscheinlich wird in keiner Zeit so viel Schokolade verdrückt wie jetzt (allein in Deutschland werden jährlich 200 Millionen Schoggihasen hergestellt) und gerade diese Gelegenheit habe ich genutzt, um mich mit dieser Leckerei genauer auseinanderzusetzen.

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Badekugeln

sprudelnde Pausen

Nach einer Woche Pause von Allem, hat mich mein Alltag wieder komplett eingeholt. All die Vorsätze, meine Arbeit zu unterbrechen, um mich zu strecken, zu entspannen und aufzuatmen, sind schon nach drei Tagen kläglich gescheitert. Dabei habe ich doch, als  ich mich letzte Woche nur zwischen Liegestuhl und Sauna bewegt habe,  gemerkt, wie sehr ich diese Auszeiten nötig hätte. Ja, wie oft stürze ich mich in die Arbeit und vertiefe mich so nebenbei in tausend eigene Projekte. Auch der Haushalt sollte mal erledigt werden.. und und und. So dreht sich mein kleines Hamsterrad immer schneller und in all diesen Umdrehungen vergesse ich leicht, wie wichtig es doch wäre, ab und zu zu unterbrechen. 

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WASSERTAG

WI - WA - WASSER

Ich kann mich noch genau an den Tag erinnern, an dem mir zum ersten Mal jemand gesagt hat, dass ein Europäer im Durchschnitt 130 Liter Wasser pro Tag verbraucht. Ich war ein unbeschwerter Teenager und beschloss von da an die Welt mit dem Stop-Knopf auf der Klospühlung zu retten. Doch obwohl ich diesen Vorsatz wohl bis heute durchgezogen habe, ist die Welt kaum ein Stück grüner geworden.

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wunderpulfer natron

NATRON - OMAS WUNDERPULFER

Heutzutage kennen wir dieses sonderbare weisse Pulfer kaum noch. Wir wissen zwar, dass es zuständig ist für die leckere braune Kruste auf unserer Brezel und manche Leute brauchen es zum backen, aber das wärs auch schon. Über die Jahre und vor allem die allgegenwärtige Werbung anderer Produkte, die Natron erfolgreich ersetzen, haben wir ganz vergessen, wozu es sonst noch so fähig ist.  

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SWITZERS - die 193 Nationen der Schweiz

DOES MY LIFE MATTER TO YOU?

Fremde Menschen. Fremde Kulturen. Wie leicht es uns fällt, zu urteilen oder verängstigt wegzublicken. Dabei würde ein tiefer Blick in die Augen des Gegenübers reichen, um Brücken zu bauen und die Grenzen zu überwinden. Reiner (weiter unten erfährst du mehr über diesen Inspirierenden Mann) nennt das so schön: "die Geschichten aus den Augen der Menschen ziehen". Ja, für einen kurzen Augenblick in ihr Leben eintauchen. Ihnen unseren Moment schenken und ihnen zeigen, dass sie willkommen sind.

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WUNDERLICH  DAS  W U N D E R B A L S A M

Juhui, ich hab wieder angefangen meine Kosmetik selber zu machen. Das ist eine so schöne Erfahrung, da ich genau weiss, was wo drin ist und weil ich es in Konsistenz und Duft genau so haben kann, wie ich es will. Ja, den Duft selber zu bestimmen ist das allergrösste für mich - denn ich liebe all die Düfte der Natur und kann mich beim aussuchen kaum sattriechen. Und richtig toll ist, dass ich wirklich alles im Offenverkauf fand und somit keinen Müll produziere.  Die Inspiration für meinen ersten Versuch fand ich im Buch von Bea Johnson (Zero Waste Home). Alles was du dafür brauchst ist ein bisschen Bienenwachs (das findest du beim Imker im Dorf oder im Bastelladen) und Öl aus dem Küchenschrank (ich bevorzuge Kokosöl, Sonnenblumenöl oder Olivenöl) und eventuell ätherisches Öl um deinen Lieblingsduft zu erreichen. 


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MEIN ALLES-EINWICKELPAPIER

Für Ruth.

Man könnte meinen, durch einen Lifestyle, der von Zerowaste und Simplicity geprägt ist, untergräbt man die eigene Kreativität und Individualität. Doch ich bin mir sicher,  dass genau das Gegenteil ist der Fall. Denn es geht darum, Alternativen und nachhaltigere oder einfachere Lösungen zu finden. Und ich bin umgeben von Leuten, die mich dazu inspirieren, Leuten von deren Erfahrung ich profitieren kann. 

Wie du schon gemerkt hast (hier und hier erfährst du mehr) bin ich dabei, jegliche Einweg- und auch Gebrauchsgegenstände mit einer dauerhaften und nachhaltigen Alternative zu ersetzen.  Ganz ehrlich, sie war schon immer mein Feind, diese Frischhaltefolie. Es dauert so lange, bis ich endlich den Anfang der Rolle finde, dann muss ich es sorgfältig lösen und wenn ich es endlich geschafft habe ein Stück abzureissen, klebt dieses wieder ganz zusammen.  Der ganze Aufwand nur, damit ein Sandwich heil transportiert werden kann. Trotzdem landet sie am Ende sie nur im Müll.

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be part of it

sklavenfrei

Diese Woche sind die Medien wieder einmal voll mit Berichten über die Bedingungen in der fernöstlichen Kleiderproduktion. (SpiegelNZZ Bellevue und Watson haben darüber geschrieben) Wenig Wasser, Kinderarbeit, Überstunden, schlechtes Licht. Nur weil es jetzt wieder einmal publik wird, ist es noch lange nichts Neues. Und ja, ich selber habe leider noch nicht ganz den Durchblick, warum die eine NGO die andere, jedoch gleichgesinnte Organisation kritisiert und warum welche Medien, wie Stellung zu diesem Thema beziehen. Doch auch wenn man die westlichen Streitereien der NGOs und die Meinung der Medien herausfiltert, bleiben erschütternde Fakten zurück (SIEHE VERLINKTE TEXTE WEITER OBEN). Leider auch die Tatsache, dass alles eine zweite Sichtweise hat und man die Sachlage vor dem jeweiligen kulturellen Hintergrund und den individuellen Verhältnissen des Arbeiters betrachten sollte, relativiert die Situation nur gering.

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reduce paper

ICH und mein Papierberg

Samstag Vormittag. Mischa und ich streifen gemeinsam durch den Supermarkt. Auf einmal liegt eine riesen Packung Haushaltspapier in Einkaufswagen ich schau ihn erstaunt an und frage ihn ob wir das wirklich brauchen. Ich, völlig überzeugt, dass dieser Kauf in jeglicher Hinsicht unsinnig sei, egal wie öko das Papier auch ist, nehme die Packung und lege sie zurück ins Regal. Und Mischa, der sich schon bestimmt zehn Minuten anhören musste, wie unsinnig hier alles verpackt sei, wurde definitiv missmutig. Darauf folgte eine kurze und heftige Diskussion, bei der ich klein beigeben musste.

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e(h)rlich

Was uns berührt.

Was und am nächsten ist. Was uns berührt. Mal ehrlich, ist das nicht am wichtigsten? Trotz allem, was weltweit passiert, ob tragisch oder wunderschön. Trotz all unseren Freuden und Sorgen. Ich will mir Zeit nehmen. Zeit für mich und meinen Körper. Ich will auf ihn achten und ihn schützen. Ich will nur an ihn heranlassen, was gut ist für ihn.

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RECYCLINGPOT

von Müll und Magie

Seit ich mir zum Ziel gesetzt habe weniger Müll zu machen, sehe ich bei jeder Gelegenheit unzählige Möglichkeiten, wie ich das tun könnte. Ich dachte an Taschentücher aus Stoff. Einen Behälter für Takeawayfood und Kaffees allzeit griffbereit in der Tasche zu haben.  Den Stoffbeutel fürs Gemüse, den man übrigens auch beim Bäcker für die frischen Brötchen verwenden könnte, sollte auch mit von Partie sein. Anstelle von Frischhaltefolie das Essen im Kühlschrank mit wieder verwertbaren Stoffhütchen zu schützen. Putzmittel und Duschgels selber machen um diese Plastikflaschen zu sparen. Im Zerowasteshop einkaufen. Und. Und. Und. Die Ideen sprudeln über.

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sein wie die anderen

E I N Z I G

Ich bin einzigartig. Niemand ist so wie ich und das war für mich nicht immer gut so. Ich hab mich lange dagagen gewehrt. Habe mich gefragt, warum ich heisse, wie ich heisse und warum ich bin, wie ich bin. Ich wollte nicht auffallen und sein wie die anderen. Ich verabscheute alles an mir, was nicht so war wie bei meinen Freunden. Mein hohe Stirn, meine grossen Füsse, meine fast durchsichtige und bleiche Haut, mein schräges Lächeln und allem voran meinen grossen Kopf. Ich wollte die gleichen Klamotten (meine waren immer ziemlich out of Fashion), die gleichen Freiheiten, andere und vor allem ältere Geschwister, ja, ich wollte sogar eine Zahnspange, nur weil die anderen eine hatten. Ich glaube, ich könnte diese Liste endlos weiterführen.

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N E U J A H R

von guten Vorsätzen

Was davon übrig bleibt ist wohl meist ein Haufen Enttäuschungen. Das ist auch der Grund warum ich nie viel für diese Tradition übrig hatte. 

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sich kümmern

Ich und mein Fussabdruck

Es ist jetzt Ende Jahr und ich schau auf die letzten paar Jahre zurück. Richtig viel ist da in meinem Leben passiert. Da war Deutschland und die Ausbildung, die Mädels-WG und die vielen schweizer Freunde die mich besuchten. Dann die Hochzeit, der neue Job als Schnittechnikerin, der Umzug, der Blog. Ja, es war richtig gut. Auch mein Lebensstil hat sich komplett verändert in dieser Zeit.

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12 DATES

Weil DU es mir wert bist.

Ich war dieses Jahr nich shoppen für dich. Was ich dir schenken will, sieht klein und unscheinbar aus. Doch es ist ein Jahr voller Dates. Weil ich dich liebe. Weil du mir wichtig bist. Weil mir die Zeit mit dir wichtiger ist als alles andere und weil ich mit dir immer mehr Erinnerungen bauen will. 

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einer unter sieben Milliarden

Timisoara

Ich war wieder auf Reisen. Timisoara, Rumänien. Ja, das klingt unbedeutend und nicht sehenswert. Doch je mehr ich unsere Welt entdecke, desto hingerissener bin ich. All diese Menschen mit unglaublich vielen Geschichten. Es dröhnt in mir drin und will mir nicht mehr aus dem Kopf. Ja, wie wichtig doch diese Geschichten sind. All die Menschen, die bei der Revolution 1956 auf der Treppe vor der Kathedrale im ums Leben gekommen sind. Doch auch all diese Leute, die jetzt fröhlich zusammen mit mir über den Weihnachtsmarkt schlendern. Wie wichtig sie doch sind, die Geschichten all dieser Menschen. Geprägt von unendlicher Trauer und unübertrefflicher Freude. Voll mit Schrecken und Glück. Wut, Angst und Jubel. Ein kleines "hi", von allen verstanden, die Mundwinkel formen sich zu einem freundlichen Lächeln. Und da: für den Moment eines Wimpernschlages hast du diese Geschichte berührt. So rein und frei. Kurz und echt.

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zwei kleine Weihnachtsprojekte

H wie HULAKRANZ - P wie PAPIERKUGEL

Ich bin auf dem Weg nach Hause. Mein Kopf rauscht zusammen mit dem Zug um die Wette. Nach mehr als einer Woche voll Arbeit, kurzen Nächten fühle ich mich wie eine ausgepresste Zitrone. Doch wollte ich nicht dieses Jahr die ganze Vorfreude auskosten?

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BERLIN

nicht ich.

Da ist sie wieder, die Stimme in mir, die schreiend flüstert: "Es geht nicht um dich". Sie begegnet mir ständig und hat immer das Gleiche zu sagen. Und ich glaube langsam, dass sie recht hat. Ja, ich bin nicht die Einzige. Ich bin irgendwie ein Teil von Allem. Ein Teil vom grossen Ganzen. Wie fasziniert ich bin, wenn ich tausenden von Menschen über den Weg laufe, und ich mir vorstelle, wo und wie sie leben, was sie mögen und was nicht und was sie wohl heute gemacht haben. Jeder hat seine Geschichte. Ich und du, das ist ja wohl noch leicht zu verstehen. Aber da sind Millionen, ja sogar Milliarden andere Menschen mit ihrem ganz individuellen Leben. 

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unaufhaltsam

Glorieann und die Vorfreude

Als kleines Mädchen waren die buntgeschmückten und blinkenden Häuser, die ich mit der Nase an die Autoscheibe gedrückt beim Vorbeiziehen beobachtete, immer das erste Vorzeichen auf Weihnachten. Von da an war sie unaufhaltsam und irgendwie definitiv. Es war soweit. 

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MIX

von Kraut und Rosen.

Wie so oft, wenn die Jahreszeiten wechseln und das Wetter nicht weiss, ob es kalt, warm nass oder trocken sein soll. Wenn mein noch auf die Temperaturen der letzten Wochen eingestellter Körper ganz durcheinander ist. Da passiert es mir, das ich vor meinem, meiner Meinung nach viel zu grossen Kleiderschrank stehe und ich ernsthaft nicht weiss was ich anziehen soll. Die immer perfekt gekleideten Mädchen auf allen Plakaten machen das natürlich auch nicht besser. Und ich verzweifle weil ich in diesem Moment wirklich ALLES schrecklich finde! Da bereue ich es, nicht in der Stadt zu leben. Aber ja, schnell kaufen kann ja jeder, ich muss kreativ werden und irgendwas aus meinem Haufen zusammenkramen. 

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vom Versagen

V-E-R-S-A-G-E-N

Ich weiss noch genau - vor einem Jahr - als wir uns die Küchenmaschine gekauft haben... Mischa meinte: "jetzt müssen wir aber das Brot selber backen!" Ich: ``Na klar - ist doch eh viel besser... ." Doch ich wusste das er noch lange auf mein Brot warten müsste. Zu gut kann ich mich noch an diese Brötchen mit den Kernen erinnern, die in Form, Konsistenz und Geschmack Flusssteinen ganz nahe kamen. Oder das eine misslungene Brot, wofür ich extra eine Brotbackmischung gekauft hatte, damit es garantiert gut wird. Ich hab dann trotzdem liebend gerne bei der Bäckerei ein Neues geholt.  Schade. Ich bin sozusagen eine Brotbackversagerin. Und es ist ganz in Ordnung so.

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jetzt

eingebrannt und verewigt

Noch gar nicht so lang ist's her - ich sass mit ein paar wundervollen Leuten beim Pick-Nick * (Ich weiss, bei der jetztigen Kälte ist das schon eine unfassbare Vorstellung) als auf einmal Freundin ein hübsches Buch aus ihrer Tasche zog.  Sie ist Künstlerin mit dem Sinn überhaupt für Schönes. Da war also dieses Buch und sie klappte es auch auf - ich schaute ihr gebannt zu - was macht sie wohl damit? Sie klappte es auf, eine alte Postkarte fiel aufs Gras. Dann begann sie darin zu blättern. Notizen, Zettel, Erlebnisse, Wörter, Bilder und Zeichnungen. Alles was ihr wichtig war, stand wohl da drin. Persönlich. Und sie klappt es einfach auf - vor meinen Augen. Sie kritzelte, wahrscheinlich hat sie irgendetwas gehört oder gesehen, was sie nicht mehr vergessen will. Ich weiss nicht, was es war und ganz ehrlich - es war mir in diesem Moment auch egal. Ich fand es einfach nur schön, total persönlich und irgendwie berührend. Viele Fragen werden gestellt. Viele schöne Worte erreichen unsere Ohren. Manchmal liest man einen Satz, den man nie vergessen möchte. Aber wir vergessen. Viel zu schnell. Zumindest in mir drin ist irgendwo ein schwarzes Loch - je mehr ich mich an etwas erinnern möchte, desto schneller ist es aufgefressen. Oder was ist mit dem Moment der Muse, den man nicht nutzen kann, weil das alte Bahnticket in der Tasche zu klein, die Agenda zu voll und das Handy zu unpraktisch für Notizen ist. Ihr kann das alles nicht passieren. 

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the lovliest smile - minipost

the lovliest smile

Hach meine liebe Samira. Nach meinem letzten Post hat sie wohl das ganze Wochenende durchgebastelt und geschrieben. Ein Hoch auf ihre Kreativität und danke für deine Fotos.

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Welcome fall

Nun ist er da

Wie wir uns wehren. Mit Händen und Füssen. Gegen die kürzeren Tage, die fallenden Blätter, den Regen und die sinkenden Temperaturen. Nur noch einmal in den Fluss springen, Eis essen und draussen grillen. Irgendwie den Sommer festhalten. Und schon merken wir wieder, wie unaufhaltsam die Zeit bleibt.  Doch lasst uns lieber, anstatt in trübe Nebelgedanken zu versinken, uns auf die Schönheiten, die der Wandel mit sich bringt, zu freuen. All die gemütlichen Abende mit Freunden auf der Couch, kühle Spaziergänge und nebelverhangene Wälder. 

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D A N K E


Hui, wie ich so auf die letzten Wochen schaue, merke ich, dass ich schon zu lange kein richtiges Projekt mehr hatte. Ja da war immer viel los. Viele wichtige Menschen und halt die Kleinigkeiten des Alltags. Dazu kommen all die Ideen und Skizzen für die Hochzeit einer Freundin. Jiippih-nach unserer Party konnte ich natürlich nicht glauben, dass es schon vorbei war und zum Glück kann ich jetzt ja weiter machen. Es muss doch schon früh ein Konzept stehen, damit ich anfangen kann mit dem Sammeln von hübschen und passenden Materialien. Und dazu kommen noch unsere Dankeskärtchen. Endlich sind wir FAST fertig damit. Sooo viele Namen. Unendliche Erinnerungen an den Tag aber auch an alles andere, was wir mit all den lieben Menschen erlebt haben. Freunde, Familie, Kollegen. Leute die schon ewig in unserem Leben sind uns solche die erst kurz mit uns unterwegs sind. Oft fällt die Frage, wer wer ist, weil wir beide nicht besonders gut darin sind, uns Namen zu merken, klar kennen wir die Menschen, aber das mit den Namen... bei sooo grossen Familien. Auf die Fragen folgen Geschichten von schönen Erinnerungem. Es ist überwältigend. Alle diese Menschen haben ein Danke verdient. Danke, dass ihr unsere Hände haltet. Danke, dass ihr mit uns lacht. Danke für alles was wir zusammen erlebt haben. Und natürlich was das Fest angeht: Danke habt ihr euch so großartig eingesetzt. ApplausApplaus. Wir lieben es, Teil eures Lebens zu sein. 

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hach wie gut.

MOHNEIS

Boah - ich vermiss es wirklich, durch die Strassen der grossen Schönen zu ziehen. Die grossen Häuser. Die vielen Menschen. Die interkulturellen Stimmen und Gerüche. Die hübschen Cafés. Die Pärke. Auch wenn wir immer etwas an unserem grossen Nachbarn im Norden zu meckern haben.. ich finde ihr habt einfach Charme. Was ich unter vielem anderen bei euch entdeckt habe ist Mohneis. Und das hat es mir echt angetan - und jetzt da ich weder die Gelateria di Berna, noch die guten Eisdielen Düsseldorfs in der Nähe habe, muss ich es halt selber anpacken. 

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R R R

drei R`s und die Tanki

Wohl schon mein Leben lang hinterfrage ich mich, Menschen, unser Verhalten und natürlich die Welt mit all ihren Systemen. Immer wieder will ich die ganze Welt durchrütteln, auf den Kopf stellen und am liebsten gaanz neu strukturieren. Ich weiss ich kann das nicht. Ich weiss das niemand das kann. Doch klar - wir alle zusammen - und auch das geht ja irgendwie nicht - wäre es sonst nicht schon immer gut?

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sehen und lieben.

- MARSEILLE -

Der Zug rattert, irgendwas quietscht, es buttelt mich hin und her und vor dem Fenster ziehen Häuser, Felder, Städte und Seen vorbei. Alles irgendwie bekannt und dennoch neu. Zwischen dem Grau der Städte leuchtet das Grün der letzten Sommertage, gesättigt von Sonne und Wärme. Ich ziehe meine Kopfhörer an um die Stimmung mit dem gewünschten Soundtrack zu unterlegen und das Quietschen des Zuges zu übertönen. 

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LAUT

FEIERN, LACHEN UND UMARMEN.

Ja, die Welt ist vollgestopft mit wunderschönen Sachen, Gefühlen, Farben.. Aber unter alledem ist es wohl für mich das Schönste, möglichst viele Gäste zu haben. Für alle zu kochen, die Wohnung hübsch herzurichten und dann mit Schokolade bekleckert noch im Pyjama und ungeschminkt vom ersten klingeln überrascht zu werden, rasch noch alles tun was in den 30 Sekunden bevor ich die Tür öffnen MUSS, erledigt werden kann, dann auf den blauen Knopf zu drücken, den Staubsauger weglegen und sobald ich Schritte höre laut Hallo rufen. Das ist für mich der Höhepunkt des Abends. Endlich sind sie da!

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Feuer.

WEG DAMIT!

Letztens sass ich im Zug und dachte nach, also das, was wohl fast jeder im beim 

Reisen tut. Auf einmal stand ich vor meinem Zuhause, oder besser gesagt, vor dem was davon noch übrig geblieben ist. Alles war schwarz, die Balken waren runter gefallen und überall  auf der Straße lagen Scherben. Alles roch verbrannt und wo die Glut noch etwas zum Verzehr gefunden hatte, stieg eine feine Rauchwolke zum sternenklaren Nachthimmel. Etwas weiter lag ein Foto, das wohl das Glück hatte vom Wind weggetragen worden zu sein. Da ich von einem Wochenende zurück kam, hatte ich zumindest einen Koffer mit etwas zum anziehen und einem Schlafsack drin dabei. Die Handtasche mit allem was Frau so mit sich herumschleppt war auch da. Ich hab mich innerlich schon von allem gelöst, was hier war und jetzt auf einem großen Haufen irgendwie miteinander verschmolzen ist. Bei allen Fenstern rundherum war schon kein Licht mehr und auch die Feuerwehr wurde wohl schon abgezogen. Wahrscheinlich hat niemand erwartet, dass ich heute noch ankomme, so schnappte ich mir das Foto und suchte mir einen trockenen Platz wo ich den Rest der Nacht verbringen konnte. Und ich fand es gut. Ja, ich war zufrieden. Irgendwie richtig erleichtert, obwohl viel Arbeit anstehen würde. Es war einfach nur gut. 


Doch da hörze ich auf einmal die freundliche Stimme: "Nächster Halt: Mühlau!" ich wachte aus meinen Gedanken auf und alles war wieder so wie immer. 

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von Oma, Gold und Tattoos.

Simplicity.

Was passiert, wenn du dich rüttelst und schüttelst und jeglicher Klim-bim von dir abfällt?

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Sirup und Wasser

oh Rose.

Juppieh - seit ich meine Wohnung nur noch mit Mischa teile und eigentlich jeder Winkel unseres Heims "auch" mir gehört - habe ich einfach das wunderbares Gefühl, alles so einzurichten und zu dekorieren wie ich möchte und alles da stehen zu lassen wo ICH es schön finde. Und so endet es mit Blumen im Glas, Flaschen voll mit Perlen, getrockneten Blumensträussen und was mir auch sonst in die Hände kommt. Klar, ab und zu muss man auch wieder ausmisten, umräumen und neu einrichten - aber davon soll heute nicht die Rede sein. 

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zum sitzen gestrickt

Hach du lieber Pouf.

Heute sind wir auf einer Hochzeit in Deutschland! Jippieh - ich liebe dieses Fest!

Und natürlich zerbrech ich mir jeweils Monate zuvor den Kopf darüber, was ich dem jungen Paar mitbringen könnte... und wie schon bei ein paar anderen Einladungen, bin ich wieder auf die Idee gekommen einen Pouf zu stricken. Das gibt zwar riiichtig viel zu tun und ja manchmal schmerzen mir die Handgelenke vom stricken, doch es ist einfach ein riesen Spass und es ist wunderbar zu sehen, wie so leicht etwas so Schönes entstehen kann.  Und was noch besser ist: Jeder hat irgend wann einmal gelernt zu stricken und auch falls du es verlernt hast, hilft dir bestimmt Mutti oder irgend ein Tutorial weiter - hab einfach keine Hemmungen und leg los!

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Kavat - minipost

ausgelatscht und ersetzt

Dieses Wochenende war es wieder einmal so weit. Meine Schuhe lösen sich nach und nach auf und ich brauche unbedingt Ersatz. Nicht dass ich meine heissgeliebten Sandalen gar nicht mehr tragen könnte, aber leider kann jederzeit ihr letztes Stündchen schlagen. Da ich endlich auf sauberem Schuhwerk herumlaufen wollte, habe ich mich für ein Modell von Kavat entschieden.

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Sirup- und Inspirationsfieber

Lemonrosie.

Was gibt es besseres in diesen warmen Tagen als mit Freunden am Schatten zu sitzen, in den Fluss zu springen und anschließend etwas richtig Leckeres zu schlürfen?


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Trauern und Feiern

Quastenzauber.

Unsere Hochzeit ist ja nicht all zu lange her, und so schnell wie das Fest vorbei war, so sehr freute ich mich über alles, dass den Alltag daran hinderte bei uns einzukehren. Eine Freude dabei war der riesige Haufen mit Geschenken der sich in unserer Wohnung türmte. Eins nach dem Anderen auszupacken und für alles was zum Vorschein kommt einen neuen Platz in der Wohnung zu suchen - das war wunderschön. All die schönen Worte auf den Kärtchen waren das Sahnehäubchen. 

 

Aber als das auch vorbei war, blieb nur eine Kiste mit hübschen Bändern. Was nun? Irgendwie wollte ich mich davon überzeugen, dass ich sie so oder so noch einmal für ein anderes Geschenk benutzen könnte und gleichzeitig wusste ich, dass dies nie passieren würde. Also musste eine bessere Lösung hin. Und endlich kam sie, die blitzende Idee: Wie wärs mit einer neuen Girlande für unsere weisse Wand?

 

Damit auch deine Bändeli für einen WOW Effekt sorgen, zeig ich dir doch direkt wie das geht:

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bemalte Welten

-ONE WORLD-


Hui wie fängt man mit etwas an, was man noch nie gemacht hat.. :-O Egal - kopf runter und durch!

Und da ich ja irgendwo beginnen muss, mach ich das doch direkt mit meine ONE WORLD Projekt von letzter Woche.

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Zippora Marti 

Schweiz

zippora.marti@gmail.com