FREI - SEIN

gross - doch nicht unmöglich

Ein Herz voll Gedanken

Ein Kessel voll Inspiration.
Nichts ist unmöglich.
Ich hatte am Freitag ziemlich spontan die Chance am TEDx Talk Bern eine neun-Minütige Rede zu schwingen und mein Projekt vorzustellen. Ein Jahr, ein Kleid und viel Freiheit. Ja, dieses Jahr lerne ich ganz deutlich, was diese Freiheit bedeutet und wie ich mich selber dazu entscheiden kann. Frei sein, zu tragen was ich will, zu tun und lassen, was ich will - was ich für richtig halte. Frei sein, zu sein. Frei sein, meine eigenen Entscheidungen zu treffen und die Verantwortung dafür zu tragen.
Hier ein Ausschnitt aus dem Text:
Das Video folgt leider erst in zwei bis drei Monaten.

Dir dänket izze es schränki mi i jede Tag z gliche Chleid z träge, oder?
Das ma si i öine Ouge, doch d Realität gseht anders us. 
I träge izze immer z gliche ohni mir Gedanke drüber z mache, was ächt die andere dänke. 
So oft mache mir Sache - oder äbä äxtra ni - nur wiu mir gloube, die andere ertwarte das vo üs - 
wie zum Bispiu, dass mir jede Tag is Büro es anders Hemmli träge - 
doch erstens erwarte si das ni, wiu sis gar ni merke, 
wiu si viu z fest mit sich säuber beschäftiget si u 
mit dr Frag ob ächt öpper merkt, 
dass si izze scho di ganzi Wuche di glichige Jeans träge.
Und zwöitens, faus sis merke, chas ne doch eifch glich si
und die Istellig git Freiheit, ämu mir. 
Nämlech Freiheit zum mache, was ig für richtig haute. - I jedem Bereich.
U vorauuem Freiheit zum trage, was i wott.

Ich bin frei, vielleicht noch nicht in jedem Bereich - und wo nicht, da werde ich frei. Das ist alles nicht nur schön. Gerade jetzt beschäftige ich mich sehr mit meiner Vergangenheit. Da gibt es Denkmuster und Vorstellungen, von denen ich mich lösen muss - und das tut weh, denn es reibt an den Beziehungen zu den Menschen, die daran beteiligt waren und immer noch sind. Und es reibt auch an meiner Vorstellung von mir selber und des Lebens, meines Lebens. Es erschüttert und verändert mein Weltbild, meine Werte. Ja, es tut richtig weh. Doch es ist gut und wohl auch normal, aber es ist nicht schön. Und auch wenn ich noch nicht frei bin von diesen Mustern und Vorstellungen, bin ich doch irgendwie schon frei, weil ich die Möglichkeit habe, mich zu lösen und frei zu werden. - ist dieser Gedanke nicht schön? - Wie eine Henne im Stall, die nur durch die offene Tür  laufen muss - aber sie muss laufen. Und das tue ich jetzt.

Freiheit ist so gross, so vielseitig, so reich an Aspekten. Und Freiheit ist doch eigentlich das, wonach wir alle streben, uns sehnen. Wir winden uns alle wie kleine Bienchen aus der Wabe und drücken uns hinaus an die frische Luft. Wir alle wollen atmen. Wir alle wollen sein. Wir alle wollen tun und lassen, was wir für richtig halten - und zwar in jedem Bereich. Wir alle wollen fliegen können, wohin wir wollen. Diese Freiheit ist gross - aber nicht unmöglich. Und darum frage ich dich: Bist du frei? Wirklich frei?

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Zippora Marti 

Planet Erde

zippora.marti@gmail.com