hoffnung tanken

TEILE DER LÖSUNG

Ja, dass sich unser Klima verändert, die Insekten sterben und Menschen hungern und flüchten - das ist nicht zu leugnen und in seiner ganzen Tragweite auch weit schlimmer, als dass wir es uns je vorstellen könnten. Doch das ist nicht das einzige, was auf der Welt passiert. Und es mag auch sein, dass ich das nicht zum ersten Mal sage: Doch es tut sich was. Viele kleine Menschen gehen viele kleine Schritte und nach und nach beginnt die Veränderung zu blühen. Ich gehöre zu den Menschen, die manchmal nur das Schlechte sehen und nicht einmal eine der Rosen zwischen den Disteln erkennen - umso mehr hilft es mir, ab und an den Blickwinkel zu wechseln und mich gezielt über das positive Geschehen zu informieren. So hab ich letzte Woche endlich Tomorrow geschaut. Dieser Film dokumentiert die Reise von ein paar jungen Leuten, die von einer Initiative zur Nächsten und vom einen Projekt zum anderen ziehen, die alle das Welt- und Umweltgeschehen positiv prägen; denn es gibt sie, die Guten.

Der Film zeigt das Bild einer hoffnungsvollen Zukunft und das alles, was es dafür braucht, du und ich sind, die sich wagen, kleine Schritte zu unternehmen.


MEHR ZUM FILM - WAS, WENN ES DIE FORMEL GÄBE, DIE WELT ZU RETTEN?

Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte? Als die Schauspielerin Mélanie Laurent („Inglourious Basterds“, „Beginners“) und der französische Aktivist Cyril Dion in der Zeitschrift „Nature“ eine Studie lesen, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Zivilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagt, wollen sie sich mit diesem Horror-Szenario nicht abfinden. Schnell ist ihnen jedoch klar, dass die bestehenden Ansätze nicht ausreichen, um einen breiten Teil der Bevölkerung zu inspirieren und zum Handeln zu bewegen. Also machen sich die beiden auf den Weg. Sie sprechen mit Experten und besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass es eine andere Geschichte für unsere Zukunft geben kann.


Voll motiviert habe ich mich daraufhin bei einem Gemeinschaftsgarten gemeldet und helfe jetzt da mit, zu pflanzen, zu schuften und zu ernten. Das ist nicht die Lösung, ich weiss, aber es ist ein Teil davon. Lokales Gemüse, gemeinschaftlich erwirtschaftet - nichts ist besser für die Lebensmittelsicherheit und das Fitnessstudio ist auch gespart.


Auch bei Enorm - das Magazin kommen die, die nach positiven Informationen dürsten, auf ihre Kosten. Im Magazin - digital oder analog - geht`s um soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz, Gleichberechtigung, den wirtschaftlichen Wandel und all die anderen Ansätze für eine positive und vor allem, langfristige Zukunft.



Und habt ihr übrigens mitbekommen, dass letzte Woche im Nationalrat der Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative angenommen wurde? Das sorgt dafür, dass, wenn der Vorschlag auch vom Ständerat angenommen wird, internationale Unternehmen mit Sitz in der Schweiz ihre Verantwortung bezüglich Menschenrechten und Umweltstandards wahrnehmen und sich in der Kontrolle ebendieser kontrollieren lassen müssten. - Ja, es tut sich was!

Der Sommer ist in vollem Gange und in zwei Wochen schon startet wieder der Plastic Free July. Auch da: Menschen auf der ganzen Welz, die im kleinen anfangen, etwas gegen die zermüllten Meere und zum Himmel stinkenden Deponien zu unternehmen, einfach, indem sie Einwegplastik vermeiden. Ein Monat ist ein guter Rahmen, das Ganze mal zu üben und jeder kann sich kinderleicht daran beteiligen. Mal den Drink ausdrücklich OHNE STROHHALM bestellen, den EIGENEN BECHER für`s Kaffee To Go mitbringen, eine STOFFTÜTE in die Handtasche packen, Leitungswasser aus einer stylishen THERMOS- oder GLASFLASCHE trinken... am besten pickst du dir einen Punkt und versuchst, diesen umzusetzen. Denn niemand (ja, auch nicht du) kann alles auf einmal verändern. Dabei sein ist alles und ich freue mich schon total auf unsere Plastikfreie Zeit - na, machst du mit?

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Zippora Marti 

Planet Erde

zippora.marti@gmail.com