SHAMPOO di`BOO

1927 erst hat Hans Schwarzkopf wohl das allererste flüssige Shampoo auf den Markt gebracht. Seither schwören haarprächtige Leute jedes Alters auf diese Mittel. Aber leider bringen Shampoos nicht nur oft giftige und umweltschädliche Inhaltsstoffe mit sich, sondern immer auch eine verschnörkelte Plastikflasche pro wenige Deziliter. "Da kann ich was verändern!", dachte ich mir und hab mir direkt ein so ein hübsches Stück festes Shampoo bei Lush besorgt. Ich hab mich vorerst für Lush entschieden, da ich zu diesem Zeitpunkt noch keine anderen Alternativen kannte. Unterdessen habe ich aber einige Produkte entdeckt, in denen zu 100% Prozent Naturkosmetik drinsteckt... toll, nicht? Diese findest du in jeglichen Zerowasteshops.


Umstellung? Na klar ist es eine Umstellung: Anstatt mir das Haarwaschmittel aus einer Tube zu drücken nehme ich einfach mein Stück Seife aus der Dose, schäume es zwischen meinen Handflächen auf und massiere den entstandenen Schaum in meine Haare ein. Wenn mir das noch nicht genügend schäumt, reibe ich das Stück noch ein paar Mal über meine Kopfhaut. Die Seife kommt in die Dose zurück und dann bekommen meine Haare eine gründliche Massage. Das wärs schon mit der Umstellung. Da Seife der Kopfhaut und den Haaren grundsätzlich Feuchtigkeit entzieht (Wenn du das nicht merkst, liegt das an den Silikonen, die in normalen Shampoos drin sind - ein weiterer Pluspunkt für diese Art des Haarewaschens.), wasche ich sie nie bis in die Spitzen, sondern verpasse diesen später eine gute Portion von meinem selbstgemixten Conditioner. - REZEPT FOLGT BALD.

Auch als Duschgel verwende ich unterdessen ein Stück sanfte Naturseife, diese erhältst du in Drogerien, Bioläden und sogar Supermärkten. Ich schneide mir jeweils ein kleines Stück weg und stecke dieses zu meinem Shampoo in die Dose. So reicht eine einzige Seife für viele Monate. Wichtig ist, dass die Seifenstücke regelmässig etwas Zeit zum trocknen haben, dafür kannst du einfach die Dose mit offenem Deckel neben die Dusche stellen. Damit du die Seife immer wieder aus der Dose bekommst (das ist je nach Konsistenz der Seife wirklich nicht leicht..), kannst du untendurch ein Band legen. So musst du nur an den Enden ziehen und schwups ist die Seife in deinen Händen.



Ja, wirklich, auch beim Haare waschen kann man Verantwortung übernehmen. Denn niemand, weder Fische noch Umwelt, soll einen Schreikrampf kriegen. BOO!


TIPP: Falls du dich nicht mit den festen Seifen anfreunden kannst, kannst du sie ganz einfach fein hacken oder raffeln und dann in doppelter Menge Wasser über Nacht einlegen und am nächsten Tag fein pürieren und nach bedarf noch etwas Wasser zugeben. Et Voila! So bekommst du wieder Flüssigseife, die du dann in eine hübsche Dose füllen kannst - auch so sparst du dir die Verpackung.

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Zippora Marti 

Schweiz

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