chocolate

a bittersweet thing

Oh, wie schön das ist! Die Tage sind schon richtig lang, die Winterjacke kann endgültig zu Hause bleiben und die Blumen wachsen als wäre es der erste Frühling seit dem Anfang der Welt. Ich liebe diese Zeit, wenn die Natur die öden Farben des Winters abschüttelt und irgendwie in ganz neuer Kraft und Stärke erscheint. Wenn ich wieder lange draussen sitzen, den Vögeln zuhören und die warme Luft einatmen kann. Ostern steht vor der Tür. Das sieht man nicht nur an den vielen Blumen auf der Wiese und an den Bäumen, sondern auch an den kunterbunten Schokoladenwerbungen. Wahrscheinlich wird in keiner Zeit so viel Schokolade verdrückt wie jetzt (allein in Deutschland werden jährlich 200 Millionen Schoggihasen hergestellt) und gerade diese Gelegenheit habe ich genutzt, um mich mit dieser Leckerei genauer auseinanderzusetzen.

Leider hat mich das Ergebnis meiner Recherchen nicht erfreut. Ich wusste zwar, dass die Verpackung teils schädliche Auswirkungen auf uns als Konsumenten hat, dass bei der Herstellung viel Wasser verwendet wird und dass das Produkt einen richtig langen Weg zurücklegt. Mir war auch bewusst, dass bei dem Anbau der Kakaobohne nicht alles rund läuft. Zum Beispiel werden, wenn der Marktpreis der Kakaobohnen sinkt, oft die Kinder der Bauern mit auf die Plantage genommen um das Einkommen der Familie zu sichern. Und wie du auf dem folgenden Bild sehen kannst, arbeiten diese Kinder oft mit Macheten, wobei sie sich oft selber verletzen. In den letzten 30 Jahren sank der Preis für eine Tonne Kakaobohnen um 50%, was den Familien zusätzlich erschwert, den Lebensunterhalt zu sichern. (Hier erhährst du mehr über die sozialen und ökologischen Probleme der Schokolade)



Es steht also fest, dass Schokolade ein Problemprodukt ist. Doch anstatt dich jetzt mit noch mehr schrecklichen Fakten zu erschlagen, möchte ich dir zeigen, wie du mit einem besseren Gewissen dein Osterhäsli essen kannst. Ganz wichtig finde ich, dass wir uns den Wert der Schokolade ins Bewusstsein rufen und ich finde, dass wir sie uns deshalb sehr gerne etwas kosten lassen können. Das bringt mich auch schon zum zweiten und für mich wichtigsten Punkt.

Achte auf die Gütesiegel wie Max Havelaar, BIO, Rainforest Alliance oder UTZ. Public Eye erklärt genau die Vor- und Nachteile dieser Zertifikate. Natürlich ist auch da nicht alles zu hundert Prozent transparent, da der Handel mit Kakao leider viel zu komplex ist. Wer also auf der ganz sicheren Seite sein möchte, kauft seine Schokolade von kleinen Firmen mit einer hohen Transparenz. (Hier findest du einige davon.) Solche Anbieter arbeiten eng mit den Produzenten zusammen und es fällt uns als Konsumenten leichter, zu erfahren, wo und von wem die Schokolade angebaut und weiterverarbeitet wurde.

Und weniger ist auch da mehr. Wir in der Schweiz gehören mit dem jährlichen Pro-Kopf verbrauch von 11.1 Kilogramm weltweit zu den Spitzenreitern im Schokoladenkonsum.  Wir könnten also auch mit weniger genau so zufrieden sein! - ich hab meinen Hasen übrigens auch nicht alleine gegessen - auch wenn es hier so ausschaut!


 OOOleh - Diese Woche gibt's ein grossen Probierpacket von Taucherli zu gewinnen. Was, du kennst Taucherli nicht? - das wird sich hoffentlich bals ändern. Der Preis wird gesponsert von Taucherli und Changemaker.


Mit dem Ausfüllen, des untenstehenden Formulars gelangst du in den Lostopf und kannst vielleicht schon bald die Leckereien von Taucherli testen!



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"Produziert wird in einem Hinterhof an der Ueberlandstrasse in Zürich und zwar von Hand, mit Ausnahme natürlich der Conchiermaschine, die automatisch rührt. Jede einzelne Tafel wird von Hand gegossen und einzeln eingepackt, das ist auch eine Qualitätskontrolle. Im Angebot sind die Varianten „La Donna“ mit ebenfalls von Hand kandierten Rosenblättern, die überraschende „Petazeta“ mit Knallpulver, die einzigartige Schokolade mit geröstetem „Raps“ , sowie die veganen Varianten „Chili“ und „Schwarz“, „Milchschokolade“vom Feinsten, Männerschokolade „Rustica“ mit Malz und Gerste ,nicht zu vergessen den Bestseller „Gold“ ,der dich in deine Kindheit zurück versetzt. Dazu noch ein kleines Sortiment an „Taucherli`s“ (Milch,Schwarz,Mocca,Chili) von denen der Brand auch seinen Namen hat. Diese kleinen Schokoladen- Cubs werden in heisser Milch zu einer heissen „Schokki“ der anderen Sorte. Das Taucherli benutzt nur fairgehandelte Schokolade und stellt sein Sortiment auch immer weiter auf biologisch angebaute Bohnen aus. Das Taucherli sprüht vor Energie, Ideen und Tatendrang. Man kann gespannt sein was kommt und in diesem Jahr, so munkelt man ,hat das Taucherli Team viel vor."


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Zippora Marti 

Schweiz

zippora.marti@gmail.com