reduce paper

ICH und mein Papierberg

Samstag Vormittag. Mischa und ich streifen gemeinsam durch den Supermarkt. Auf einmal liegt eine riesen Packung Haushaltspapier in Einkaufswagen ich schau ihn erstaunt an und frage ihn ob wir das wirklich brauchen. Ich, völlig überzeugt, dass dieser Kauf in jeglicher Hinsicht unsinnig sei, egal wie öko das Papier auch ist, nehme die Packung und lege sie zurück ins Regal. Und Mischa, der sich schon bestimmt zehn Minuten anhören musste, wie unsinnig hier alles verpackt sei, wurde definitiv missmutig. Darauf folgte eine kurze und heftige Diskussion, bei der ich klein beigeben musste.

Ja, wie recht er doch hat. Ich kann niemandem vorschreiben, warum er wie was machen sollte. Nicht dir, nicht Mischa und auch niemand anderem. Ich kann nur selber an meinem Müllberg arbeiten, erzählen, warum ich was mache und hoffentlich euch alle inspirieren.

Und nach einigen Nachforschungen über die Ökobilanz (hier und hier erfährst du mehr darüber) von Ceva, Tempo und Co, wird das mein -  nächster Schritt in Richtung Zerowaste. Meine Nase putze ich mit Stofftaschentüchern - ich habe leider noch nicht die perfekten gefunden-  aber Mami hat bestimmt noch welche übrig. Meine Brille trockne ich mit einem extra zur Seite gelegten Mikrofaserlappen. Und für alles andere in Küche und Haushalt, wo vorher das all zu nützliche Pspier herhalten musste, hab ich ja genügend andere Tücher und Lumpen. Für die kleine "Schnudernase" und den Notfall unterwegs gebe ich erstmals den Babytüchern von Naturaline eine Chance. Bio, fair, waschbar und aus ganz früher Erfahrung unzerstörbar.

 

OOoleh - Zerowaste ich komme!


Und obwohl schon lange auf unserem Briefkasten steht, dass wir keine Werbung wollen, landen ständig fast ganze Bäume in unserem Briefkasten. Und wirklich - die müssen ja nicht gefällt werden, um dann bei mir direkt im Altpapier zu landen. Vielleicht kann mein Postbote nicht so gut lesen, darum schreib ich`s jetzt noch einmal grösser daneben. Klar, eigentlich spielt es keine Rolle, ob ich diese Hefte entsorge oder die Poststelle es tun muss, weil sie diese nicht verteilen konnten. Doch ich verringere die Nachfrage, nach Zeitschriften, nach Papier und schlussendlich nach Holz - ich bin nur ein kleiner Teil, aber stell dir vor, wenn wir das alle tun! hui.


P.s. vor dem 18. Jahrhundert wurden Taschentücher nur vom Adel und nur zur zierde benutzt - die Nase hatte sich jedermann mit den Fingern geschnäutz. So weit werde ich nicht gehen aber trotzdem lustig, nicht?


Am Samstag startet der Wettbewerb der Fairmap,

die schönsten Preise meiner Lieblingsshops gilt es zu erobern.

- oooleh! -


 

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Zippora Marti 

Schweiz

zippora.marti@gmail.com