von Oma, Gold und Tattoos.

Simplicity.

Was passiert, wenn du dich rüttelst und schüttelst und jeglicher Klim-bim von dir abfällt?


Ich liebe all die einfachen Sachen. Mit wenig Töpfen kochen - nicht zu viel Zeit im Bad verschwenden - neben der Unterwäsche möglichst nur ein Teil tragen - fast immer in den gleichen Schuhen rumlaufen - möglichst alles auf mein Fahrrad laden, damit ich nur einmal fahren muss - mit dem Zug fahren - wenig rumstehende Sachen und möglichst leere Schränke - Autostopp- schwarz und weiß und ja, natürlich auch nur einen Mann. Es macht alles so leicht und irgendwie schön. 



Wenn ich einmal etwas mag, gebe ich es ungern wieder her. Aber ich versuche ständig, das Überflüssige irgendwie loszuwerden. Und ich glaube im Bezug auf Schmuck bin ich besonders simpel gestrickt.

 

Meine Lieblingskette habe ich von Mischas Oma geerbt - sie ruhe  in Frieden - und ich trage sie bestimmt seitdem ich sie vor drei Jahren zum ersten Mal angezogen habe. Naja - bis auf gewisse Ausnahmetage, aber das ist ja egal. Meinen Ehering wollte ich mir direkt unter die Haut stechen lassen, wogegen Mischa zum Glück nicht abgeneigt war und ich finde unser Lieblingstätowierer (Abel Calvaria von Invictus, Bern) hat das wieder einmal wunderbar hingekriegt. Ich kann ihn nun weder ausziehen noch verlieren.

Ein Mann - ein Buchstabe an einem Finger - so einfach. 

 

Hier findest du die Fotos von der Hochzeit mit Tattootermin - jippieh.


 Mit allen anderen Ringen ist es leider so eine Sache. Selber machen ist mir bis jetzt noch nicht gelungen, hübsche fast Fashion Ringe verlieren die Farbe und sind schon nach einer Woche schon ziemlich unansehnlich. Falls einer lange schön bleibt, ist das Problem, dass ich bis jetzt zu schusselig war und er irgendwann einfach verschwand - oups. Eine Haus-auf-den-Kopf-stell-Runde steht dafür bestimmt bald an. Wegen genau so einer Dummheit musste ich mich jetzt zwei Wochen mit meinem alten Teil aus einem Billigladen begnügen, wo sich aber die goldene Oberfläche einfach in Luft auflöste - so ein Mist. 

 Dann irgend etwas zu finden in Gold und noch dazu aus vertretbaretn Quellen ist gar nicht mal so leicht. Doch endlich bin ich bei Changemaker auf die Kollektion von Mirabelle aus Grossbritanien gestossen. In kleinen, über die Welt verteilten, fair produzierenden Manufakturen werden liebevoll kleine Schönheiten geschaffen, für die sich Véronique Henry aus ihren Reisen durch Asien inspirieren lässt.


Warum ich immer wieder in diesen hübschen Laden aufsuche, ist ganz einfach, weil ich nicht lange suchen muss, wo das Produkt hergestellt worden ist und bli bla blu.. sondern es steht immer ganz groß daneben und wenn du es dann mit nach Hause nimmst, bekommst du sogar einen Flyer mit dem ganzen Hintergrund .

Ist das nicht suupersimpel?


Übrigens: Siegerin vom Wettbewerb in Lemonrosie ist Mirjam Zurbrügg und zwei Flaschen Berille-Sirup (Himbeere Vanille) sind schon auf dem Weg zu ihr. 

 

Durch den Verkauf vom Sirup - wie bei Oh Rose angekündigt - kamen tatsächlich 156.5 CHF nicht wie angekündigt für Caritas sondern für Unicef zusammen - beide haben die Gleiche Idee und beide fördern den Zugang zu sauberem Trinkwasser auf der ganzen Welt. Hab wohl nur die beiden verwechselt - OUPS.

 

Nächste Woche schreibe ich über mein großes Ausmisten. Gerne schenk ich euch all die hübschen Sachen, die meiner Meinung nach endlich den Besitzer wechseln müssen. Schau einfach vorbei und hol was du möchtest!


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Zippora Marti 

Schweiz

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