Welcome to 

- bonbelle -

It`s about fairness, simplicity, 

sustainability, words, love and all the other beautiful things.




It`s all about one: one dress, one year, one daily picture for 1000 Reasons. I`ll wear one little black dress for the whole year of 2018 and I would love to share these pictures and thoughts with you.

ENJOY exploring this amazing Project!





minimalismus.

 

 

 

"Solange ich die Energie eines Menschen habe, der genug zu Essen hat, will ich nicht aufhören, mich zu kümmern."




zerowaste.

 

 

 

 

"I can not tell you how freeing that is."

B.J.




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urban gardening



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zahnpasta

blitz und blank

Ich war letzte Woche wieder mal beim Zahnarzt. Ich glaube, ich finde das nach nicht so schlimm, wie die meisten anderen Leute, aber Spass macht es mir trotzdem nicht. Naja, darum ist es umso wichtiger, sich regelmäßig und richtig gründlich die Zähne zu putzen. Ich tüftle schon länger am perfekten Rezept - obwohl meines für blitz blanke Zähne sorgst, schmeckt sie nicht ganz so gut wie die aus dem Supermarkt... Wobei man sich fragen muss, ob das überhaupt der Sinn einer Zahnpasta ist.. Anyway, mein Rezept folgt ganz unten, vorher stelle ich euch aber noch zwei andere Alternativen vor.

Erst die Paste von Dr. Bronner: Aus zu 100% natürlichen, veganen, hauptsächlich biologischen und teils sogar fair trade zertifizierten Inhaltsstoffen wohl der Hero auf dem Zahnpastamarkt. Leider gibt es sie noch immer nur in einer Tube - drückt die Daumen, dass davon bald Dispenser zum selber Abfüllen in die Unverpackt Läden kommen! Aber ja: für einen Zerowastekompromiss auf jeden Fall eine gute Wahl. - die Tuben gibt`s hier.
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useful and beautiful

MINIMALISMUS TO GO

Mein Cousin musste schmunzeln, als ich ihm, während seine Augen durch unsere Wohnung streiften, von meinem Projekt und davon erzählte, dass ich mich mit Minimalismus beschäftige. Ich muss zugeben; in unserem Wohnzimmer herrsch weder gähnende Leere, noch fehlt irgendwas, noch lässt es einem sonst  irgendwie einen Hauch von Minimalismus erahnen. Ja, ich mag schöne Gegenstände, ein warmes, wohnliches Ambiente und ich denke sogar, dass ich ein hübsch eingerichtetes und ordentliches Zuhause wirklich brauche um mich wohl zu fühlen. Und doch kann das in meinen Augen Minimalismus sein. 

Denn Minimalismus ist für mich nicht ein Zustand, der nur erreicht wird, wenn man weniger als X Gegenstände besitzt. Viel mehr ist es ein Prozess. Ein Prozess, der damit anfängt, mit dem zufrieden zu sein, was ich habe und der Gewissheit, dass es für mich immer genug  haben wird. Dann kommt erst das Abwerfen von Ballast, das Loslassen von Überflüssigem. Ich erfahre so ganz praktisch, dass es für mich reicht, dass ich alles habe, was ich brauche und vor allem; genug habe und haben werde. Seit ich das weiss und nicht mehr wie früher mit der Angst zu kurz zu kommen durch die Welt laufe, ist mein Leben viel entspannter geworden und es fällt mir leichter loszulassen und Ballast abzuwerfen. Du siehst: Das Rad dreht sich - Zufriedenheit - Ballast abwerfen - Zufriedenheit - Überflüssiges weglassen - Zufriedenheit - Minimalismus - Zufriedenheit.... Ballast abzuwerfen bedeutet nicht, Dinge nicht zu behalten, die ich noch bräuchte, sondern Dinge wegzugeben, die man eben nicht braucht und einem eventuell sogar belasten. Überflüssiges wegzulassen bedeutet, auf das Anschaffen von Dingen, die man nicht wirklich braucht, zu verzichten. Das ist für mich Minimalismus. Es bedeutet für mich nicht, keine Schätze im Raum zu haben, sondern sie nicht in  Scharen in Schränken zu horten. Es bedeutet Ausgewähltes und nicht Angesammeltes zu besitzen. Es bedeutet nur Dinge zu haben, die mir wirklich etwas bedeuten, die mir wirklich gefallen und wohl auch noch lange gefallen werden, oder die ich (regelmäßig) brauche. Ja und ich finde, wenn man das weiss, kann man sogar in meinen Räumen Minimalismus erahnen.

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ONE NO. 04

. . .  A N D   A L W A Y S   S H I N E S

Jetzt trag ich ja schon 140 Tage das kleine Schwarze. Ob es sich noch gut hält? - na klar, abgesehen von ein paar Gebrauchsspuren. Ob es mir verleidet ist? - Klar gibt es die Tage, die ich am liebsten ganz im Pyjama verbringen möchte und mir für zum Bäcker nur kurz etwas überziehen würde, anstatt direkt in Kleid uns Strümpfe zu schlüpfen - aber ich kann diesbezüglich in Zukunft ja etwas lockerer werden. Und sonst? - Nein, es ist mir ganz und gar nicht verleidet! Denn ich werde immer wieder von neuem überrascht, wie leicht und unterschiedlich es sich kombinieren lässt, wie hier bei dem Shooting mit Glore Luzern.

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KONZERNVERANTORTUNGSINITIATIVE

"wir wollen vorangehen"

Was ist die Konzernverantwortungsinitiative und was bringt sie der Modebranche?

 

Benjamin Steinweg von Public Eye Bern im Interview mit Isabelle Berger

 

Isabelle Berger: Benjamin Steinweg, was will die Konzernverantwortungsinitiative (Kovi) kurz erklärt?

Benjamin Steinweg: Die Kovi will, dass Schweizer Unternehmen auch bei ihren Tätigkeiten im Ausland Menschenrechte und Umweltstandards respektieren. Ein Unternehmen fällt dann unter diese Gesetzgebung, wenn es in der Schweiz entweder seinen Hauptsitz oder wichtige Entscheidungs- oder Produktionsstrukturen hat. Ein solches Unternehmen ist verpflichtet nicht nur bei seinen Geschäften in der Schweiz, sondern auch bei seinen Tätigkeiten im Ausland nachzusehen, ob es sich dort an international anerkannte Menschenrechte und an international anerkannte Umweltstandards hält. Es muss dann über bestehende Risiken und seine Gegenmassnahmen öffentlich berichten. Tut es dies nicht und kommt es beispielsweise zu Menschenrechtsverletzungen in seinem Einflussbereich, können die Geschädigten das Unternehmen in der Schweiz auf Schadensersatz verklagen.

Wer steckt hinter der Kovi?

Die Kovi ist eine sehr grosse Koalition von über 90 verschiedenen Gewerkschaften, NGO’s, Frauen- und Kirchenverbänden, also unterschiedlichsten sozialen Institutionen jedoch keinen politischen Parteien. Mit dabei sind viele grosse NGO’s, die man kennt: Von Public Eye, Amnesty International oder Greenpeace bis zur Feministischen Friedensarbeit durch den Christlichen Friedensdienst, Brot für alle und viele weitere. Es ist eine breit abgestützte Initiative, die über die Jahre hinweg stark gewachsen ist. Auch namhafte Unternehmen wie zum Beispiel der Kosmetikhersteller Weleda oder das Metallbauunternehmen Ernst Schweizer sind dabei.

 

Welche Ziele von Kovi betreffen die Textilindustrie?

Die Textilindustrie ist in mehreren Bereichen betroffen. Wenn es zum Beispiel um die Färbung von Stoffen geht, haben wir Prozesse, die die Umwelt stark belasten können. Dort ist die Frage, wie gehen die Firmen mit ihren Abwässern und Abfällen um, und hier ist es wichtig klare Regeln festzuschreiben. Noch entscheidender und in der öffentlichen Wahrnehmung schon prominenter vertreten sind die Arbeitsbedingungen, die in der Textilindustrie grossteilig prekär sind. Löhne, von denen die Arbeiterinnen nicht leben können oder ungenügende Sicherheitsbedingungen, wie man es vom Fabrikeinsturz in Rana Plaza oder vom Brand in der Kleiderfabrik in Karatschi in Pakistan mitbekommen hat. Hier gilt es sicherzustellen, dass die Menschen sichere Arbeitsplätze haben.

 

Welche Auswirkungen könnte Kovi auf die Textilindustrie konkret haben?

Die Kovi beinhaltet für die Konzerne vor allen Dingen zwei Mechanismen: Der erste ist, dass die Firmen durch ihre Zulieferkette hindurch kontrollieren müssen, wo es Risiken gibt. Das heisst, in welcher Branche oder in welchem Land sie tätig sind, wo möglicherweise Menschenrechte verletzt werden könnten? Darüber müssen die Firmen berichten. Dieser Bericht, die sogenannte Sorgfaltsprüfung, ist der erste ganz wichtige Teil, denn dadurch wird in den Konzernen ein Bewusstsein dafür geschaffen, worauf geachtet werden muss. Der zweite Mechanismus ist jener der Durchsetzung. Firmen können zur Verantwortung gezogen werden, wenn es zum Beispiel ein Unglück gibt, ein Gebäude einstürzt, Menschen arbeitsunfähig werden, medizinische Versorgung brauchen. Die Geschädigten können dann in der Schweiz auf Schadenersatz klagen. Für die Textilindustrie ist der erste Mechanismus besonders wichtig, weil die Zulieferkette lang und komplex ist und es ganz klar Orte gibt, wo die Risiken besonders hoch sind. Wenn die Firmen verpflichtet werden hinzugucken, werden hier Veränderungen angestossen.

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URBAN GARDENING NO. 02

mein neues Hängeregal

Jetzt hat für mich endlich die Zeit des Tuns, was-was-ich-schon-lange-tun-wollte, des Treffens, wen-ich-schon-lange-treffen-wollte, und des Denkens, worüber-ich-schon-lange-nachdenken-wollte, begonnen. Ich hab mich dank Mischas Support entschieden, mir mal richtig viel Zeit für mich und eben diese Dinge zu nehmen, bevor ich wieder irgendwo fest zu arbeiten beginne. Weil mir leben wichtiger ist als arbeiten und weil ich keine Work-Life Balance will. Ich will nicht leben und arbeiten, leben oder arbeiten, sondern nur leben, jeden einzelnen Moment. Ob ich gerade Geld verdiene oder nicht, ich will alles, was ich tue, mit Leidenschaft und Freude tun. Mir ist klar, dass dieser Lebensstil nicht von heute auf morgen funktionieren kann und wird, doch ich will jetzt damit beginnen und ihn Stück für Stück aufbauen. Und ich weiss auch, dass ein solches Leben nicht nur rosige Zeiten mit sich bringt, aber ist es nicht genau das, was Leidenschaft bedeutet?


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V E R A N T W O R T U N G

wer trägt sie denn wirklich?

Ich bin so froh, bin ich umgeben von Freunden, die wissen, was mich interessiert und mich so immer wieder auf spannende Artikel und tolle Events aufmerksam machen. Ich schäme mich manchmal sogar, dass ich dies bei ihnen nicht mache... Mais oui, dafür hab ich ja den Blog. So kam ich letztens auch zu diesem Artikel, der privates Engagement abschmettert und die Verantwortung für unsere Welt einfach auf die Politik abwälzt. Ich möchte diese  Chance nutzen, um euch, um dir Mut zu machen und ja, auch um meine Meinung zu platzieren.

Privat
Ich finde es einfach großartig auf der Erde zu leben, kaltes Wasser zu spüren, Luft zu atmen, in Früchte zu beissen, dem Gemüse beim Wachsen zuzuschauen und die Bienchen summen zu hören. Ich bin begeistert; wir bekommen alle unseren Platz auf der Welt und die dazugehörige Verantwortung für den Planeten. Ich sage nicht, dass die Politik keine Verantwortung trägt, das tut sie genauso wie die Firmen, doch diese Instanzen bestehen ja auch aus Privatpersonen mit ihrem Teil der Verantwortung. Darum lass uns zuerst auf uns schauen. Du, ich, wir: wir sind alle ein Teil vom grossen Ganzen. Mit unseren Rechten, unseren Pflichten und unserer Verantwortung. Ich kann jeden Tag entscheiden, kaufe ich bio oder nicht, esse ich Fleisch oder Gemüse, reise ich mit dem Zug oder mit dem Flugzeug, kaufe ich das faire T-Shirt, schaltet ich das Licht aus, baue ich mein Gemüse selber an... Mit all diesen Entscheidungen zeigen sich meine Werte, formt sich mein Leben und damit auch mein Anteil in der Gesellschaft. Ich bin jemand und ich bringe meine Farbe, meine Werte in mein Umfeld, meine Stadt, mein Land und die Welt. Es geht nicht darum, dass jeder denkt und handelt wie ich, sondern einfach nur darum, dass ich so handle, wie ich es für richtig halte und eben genau so meinen Teil zu diesem grossen Ganzen beitrage.
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Zippora Marti 

Schweiz

zippora.marti@gmail.com